Ansbach Plus | 19. August 2017 AN + | 19.08.2017

38-Jähriger geht auf Bundespolizisten und Diensthund los

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  • Am 20. Dezember 2016

Aggressiver Mann

NÜRNBERG. Völlig ausgetickt ist am Montagmittag (19. Dezember) ein 38-Jähriger am Nürnberger Hauptbahnhof. Nachdem ihn Bundespolizisten helfen wollten, beleidigte er sie und trat nach den Beamten. Doch die schnelle Reaktion des Diensthundes Patriot unterschätzte der Angreifer.

Ein Diensthund der Bundespolizei - Foto: Bundespolizei

Ein Diensthund der Bundespolizei – Foto: Bundespolizei

Eine Streife der Bundespolizei bemerkte gegen elf Uhr einen am Boden liegenden, offensichtlich hilflosen Mann. Als die Beamten versuchten, mit dem Mann zu sprechen, wurde dieser zusehends aggressiver.

„Patriot“ unterschätzt

Während der anschließenden Personenkontrolle beleidigte er mehrmals lautstark die Streife. Plötzlich rastete der 38-Jährige komplett aus und ging auf die Beamten los. Nachdem ein Bundespolizist einen Tritt in den Unterleib gerade noch abwehren konnte, versuchte der Wohnsitzlose auf den unterstützenden Diensthundeführer und seinen Gefährten einzutreten.

Doch die schnelle Reaktion des Hundes unterschätzte der Angreifer. Sofort schützte Patriot sein Herrchen und stieß den Schläger so kräftig mit seinem Maulkorb gegen die Brust, dass dieser zu Boden ging. Nur mit äußerster Mühe konnten die Beamten den Mann anschließend überwältigen und zur Dienststelle bringen.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ein.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Nürnberg.

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