Ansbach Plus | 19. August 2017 AN + | 19.08.2017

Unsere Tipps für’s Weihnachtsmenü

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Klassisch Genießen

Spirulina, Moringa, Shiitake – Superfoods sind jetzt schon seit einigen Jahren voll im Trend. Gesunde Ernährung ist vielen mittlerweile immer wichtiger geworden. Doch ist man mal ehrlich – Weihnachten ist „Cheat-Time“. Schon Wochen vorher freut man sich auf die Plätzchen und vor allem das viele gute Essen. Wer also Lust auf klassische Speisen abseits von Gans und Zimteis hat, für den sind unsere Tipps genau das Richtige für ein gelungenes Weihnachtsessen.

Schlemmen an Weihnachten ist ein Muss – Foto: Pascal Höfig

Vorspeise: Sellerieessenz mit grünen Flädle und Möhren

Diese ganz besondere Suppe macht nicht nur echt was her und schmeckt lecker, sondern man kann sie auch schon gut am Vortag vorbereiten. So hat man am Festtag keinen Stress, muss die Sellerieessenz nur noch erneut erhitzen und die grünen Flädle, sowie die Möhren hinzugeben.

Zutaten der Sellerieessenz

  • 1,3  kg Knollensellerie, (ca. 700 g geputzt)
  • 250  g Zwiebeln
  • 2  El Olivenöl
  • 2  El Anissaat
  • Salz
  • 200  ml Wermut (z. B. Noilly Prat)
  • 1 Lorbeerblatt

Und so geht’s

  • Am Vortag Sellerie putzen, schälen und in 1 cm dicke Würfel schneiden. Zwiebeln in feine Streifen schneiden.
  • Öl in einem Topf erhitzen, Anis darin 30 Sekunden erhitzen. Zwiebeln zugeben und bei mittlerer bis starker Hitze 2-3 Minuten glasig dünsten. Sellerie zugeben und 10 Minuten dünsten, mit Salz würzen. Mit Wermut ablöschen und fast vollständig einkochen. Lorbeer und 1,5 l kaltes Wasser zugeben und zugedeckt ca. 1 Stunde leicht kochen lassen.
  • Ein feines Sieb mit einem doppelt gefalteten Mulltuch auslegen. Brühe durch das Sieb gießen und gut abtropfen lassen (ergibt ca. 1,35 l). Aufgefangene Brühe bei milder Hitze auf
800 ml einkochen lassen, eventuell leicht mit Salz nachwürzen. Brühe erneut durch das Mulltuch gießen, beiseite abkühlen lassen und über Nacht kalt stellen.
  • Am Tag danach kurz vor Beginn des Menüs Sellerieessenz stark erhitzen. Mit Flädle und Möhren servieren.

Zutaten der Suppeneinlage

  • 30  g krause Petersilie
  • Salz
  • 100  ml Milch
  • 100  g Mehl
  • 2 Eier
  • 3  El Mineralwasser mit Kohlensäure
  • Muskat
  • 100  g Möhren
  • 1  Tl milder Weißweinessig
  • 15  g Butter

Und so geht’s

  • Petersilienblätter von den Stielen zupfen. Petersilie in kochendem Salzwasser 10 Sekunden blanchieren, in ein Sieb gießen, abschrecken und gut ausdrücken. Petersilie und Milch im Rührbecher mit dem Schneidstab sehr fein pürieren. Durch ein feines Sieb in eine Schüssel gießen und gut durchdrücken. Mehl, Eier und Mineralwasser unterrühren, mit Salz und Muskat würzen. Teig 30 Minuten quellen lassen.
  • Möhren putzen, schälen, längs sechsteln und quer in feine Stücke schneiden. Möhren in kochendem Salzwasser in 2 Minuten bissfest garen, in ein Sieb gießen, abschrecken und gut abtropfen lassen. Möhren mit dem Essig mischen.
  • Butter in einem Topf zerlassen. Aus dem Teig nacheinander in wenig Butter in einer beschichteten Pfanne (18 cm Ø) 4 dünne Pfannkuchen backen und auf einem Teller auskühlen lassen. Kurz vor dem Servieren Pfannkuchen fest aufrollen und quer in feine Streifen schneiden. Möhren und Flädle in Suppentassen geben, mit kochender Sellerieessenz auffüllen und sofort servieren.

Hauptgang: Rinderschmorbraten

Braten ist im Alltag oft viel zu aufwendig, zu teuer, oder einfach zu viel. Für das Weihnachtsfest ist es aber eine super Alternative zur Gans. Zusammen mit Rotkohl und Salzkartoffel oder Klößen wird er schnell zum winterlichen Festtagsschmaus.

Zutaten

  • 1,2 kg Rinderschmorbraten
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Bund Suppengrün
  • 2 Zwiebeln
  • 2 El Öl
  • 2 El Tomatenmark
  • 0,5 Tl Zucker
  • 150 ml Rotwein
  • 2 Beutel Glühweingewürz,
  • 350 ml Gemüsebrühe
  • 3 El dunkler Saucenbinder

Und so geht’s

  • 1,2 kg Rinderschmorbraten mit Salz und Pfeffer würzen. 1 Bund Suppengrün putzen und grob würfeln. 2 Zwiebeln grob würfeln. Fleisch in 2 El heißem Öl rundherum in einem Bräter scharf anbraten, herausnehmen. Suppengrün und Zwiebeln anbraten. 2 El Tomatenmark und 1⁄2 Tl Zucker kurz mitrösten. Mit 150 ml Rotwein ablöschen. 1–2 Beutel Glühweingewürz (à 1 g) zugeben und offen fast vollständig einkochen lassen.
  • Fleisch wieder hineinsetzen. 200 ml Gemüsebrühe angießen. Zugedeckt im heißen Ofen bei 170 Grad (Umluft 150 Grad) auf der untersten Schiene 2 Std. garen. Dabei nach der Hälfte der Zeit den Braten wenden und 150 ml Gemüsebrühe zugeben.
  • Fleisch in Folie gewickelt 10 Min. ruhen lassen. Saucenfond durch ein Sieb streichen, in einem Topf mit 2–3 El dunklem Saucenbinder erneut gut aufkochen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Fleisch in dünnen Scheiben mit der Sauce servieren.

Für alle Vegetarier oder die, die einfach keine Lust auf Fleisch haben gibt es HIER noch einen komplett fleischlosen Menü-Vorschlag.

Nachspeise: Lebkuchen-Mousse

Das Zimteis kann keiner mehr sehen und der Schichtjogurt ist auch wieder out? Dann ist die Lebkuchen-Mousse genau das richtige. Wunderbar weihnachtlich im Geschmack, nicht schwer im Magen und einfach gemacht.

Zutaten

  • 300 g Kuvertüre, Zartbitter
  • 3 Blätter Gelatine
  • 2 Ei(er)
  • 2 Eigelb
  • 2 TL Lebkuchengewürz
  • 4 EL Rum, oder Apfelsaft
  • 500 ml Sahne
  • 1 Pck. Sahnesteif

Und so geht’s

  • Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Kuvertüre schmelzen und etwas abkühlen lassen.
  • Die Eier und die Eigelbe über einem Wasserbad zu einer dicklichen Creme aufschlagen. Vom Herd nehmen, Kuvertüre und Lebkuchengewürz einrühren. Den Rum oder Apfelsaft erhitzen und die ausgedrückte Gelatine darin auflösen. 2 Esslöffel der Schoko-Ei-Masse zur Gelatine geben und danach die Gelatine unter die Schoko-Ei-Masse rühren. Etwas abkühlen lassen.
  • Die Sahne mit dem Sahnesteif steif schlagen und unter die Creme heben. Nach Belieben auf Dessertgläser verteilen und mind. 4 Std. kaltstellen.

Jetzt bleibt nur noch eins zu sagen: Guten Appetit!

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