Ansbach Plus | 18. August 2017 AN + | 18.08.2017

Neues Mammographie-Gerät

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Verbesserte Früherkennung und weniger Nachuntersuchungen

Dem Radiologischen Institut am Klinikum Ansbach steht seit kurzem ein neues Mammographie-Gerät zur Verfügung, das aktuell eines der besten auf dem Markt ist. Neben der Diagnostik (2D- und 3D-Mammographie) können mit diesem Gerät auch Gewebeproben von der Brustdrüse entnommen werden.

„Neues Mammographie-Geraet“: Können mit Hilfe des neuen Mammographie- Geräts höhere Diagnosesicherheit garantieren: Chefärztin Dr. Cathrin Böhner, MTRA Irmgard Ehrenbrand und Oberärztin Julia Pichler (v.l.) - Foto: ANregiomed

„Neues Mammographie-Geraet“: Können mit Hilfe des neuen Mammographie- Geräts höhere Diagnosesicherheit garantieren: Chefärztin Dr. Cathrin Böhner, MTRA Irmgard Ehrenbrand und Oberärztin Julia Pichler (v.l.) – Foto: ANregiomed

„Mit minimaler Strahlendosis ermöglicht das digitale Vollfeldmammographiesystem eine zweidimensionale Mammographie sowie Schichtaufnahmen mit einer Dicke von einem Millimeter (3D-Tomosynthese)“, erläutert die Chefärztin des Radiologischen Instituts am Klinikum Ansbach, Dr. Cathrin Böhner. Durch die hohe Auflösung bei maximaler Kontrastwiedergabe sind Mikrokalk und Verdichtungen im Brustgewebe im Vergleich zu bisherigen Aufnahmen mit älteren Geräten wesentlich klarer erkennbar. Die rekonstruierten Schichtaufnahmen sorgen für eine leichtere Beurteilung des Brustgewebes und eine höhere Diagnosesicherheit, indem sie überlagernde Gewebestrukturen ausblenden. „Das Brustgewebe kann so viel besser beurteilt werden, die Erkennungsrate von nicht tastbarem Brustkrebs steigt um bis zu 40 Prozent, gleichzeitig sinkt die Rate an Nachuntersuchungen um bis zu 40 Prozent“ so Dr. Böhner.

„Aufnahmen Mammographie“: Im Vergleich zum alten Gerät (links) liefert das neue (rechts) wesentlich klarere und schärfere Aufnahmen der Brust - Foto: ANregiomed

„Aufnahmen Mammographie“: Im Vergleich zum alten Gerät (links) liefert das neue (rechts) wesentlich klarere und schärfere Aufnahmen der Brust – Foto: ANregiomed

Dem Klinikum Ansbach stehen somit erheblich verbesserte Diagnosemöglichkeiten zur Früherkennung und Verlaufskontrolle zur Verfügung. Neben den zweidimensio- nalen Aufnahmen kann das neue Gerät die Brustdrüse ohne zusätzliche Strahlenbe- lastung auch dreidimensional gestochen scharf darstellen (3D-Tomosynthese). „Mit Hilfe der Tomosynthese-Bildgebung können auch schwer nachweisbare Läsionen lokalisiert und gezielt biopsiert werden, gleichzeitig verringert sich die Strahlendosis für die Patientin und die Untersuchung geht schneller“, sagt Oberärztin Julia Pichler.

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