Ansbach Plus | 18. August 2017 AN + | 18.08.2017

Ansbacher Weihnachtsmarkt: so viel Aufwand steckt dahinter

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Ansbacher Weihnachtsmarkt: darauf ist der Citymanager besonders stolz

Der Weihnachtsmarkt ist für viele Ansbacher ein lang herbeigesehntes Event am Jahresende. Damit alle Budenbesitzer einen Stellplatz bekommen, die Lichter an der exakten Stelle leuchten und das Angebot an kulinarischen und handwerklichen Ständen ausgeglichen ist, bedarf es viel Planung. Stefan Pruschwitz, der Geschäftsführer des Vereins Citymarketing Ansbach, spricht im Interview über den Zeitaufwand und die Kosten des Weihnachtsmarktes.

Stefan Pruschwitz - Foto: Franziska Roos

Stefan Pruschwitz – Foto: Franziska Roos

Ansbach Plus: Wie viele Wochen Planung stecken hinter dem Ansbacher Weihnachtsmarkt?

Stefan Pruschwitz: Die Planungen für den Weihnachtsmarkt fangen bereits immer im Vorjahr an. Um den Firanten Planungssicherheit zu geben, werden die Verträge immer weit im Voraus geschlossen. Mit den konkreten Planungen für die Infrastruktur beginnen wir dann nach der Sommerpause im Frühherbst.

A+: Welche Vorbereitungen gibt es?
S. Pruschwitz: Es gilt einen Budenplan zu erstellen, den Aufbau der Budenstadt zu koordinieren, Strom- und Wasseranschlüsse zu planen und vorzubereiten, das Sicherheitskonzept fortzuschreiben und die Werbung für den Weihnachtsmarkt zu organisieren.

A+: Wie viel kostet der Ansbacher Weihnachtsmarkt der Stadt?
S. Pruschwitz: Die Ausgaben für den Weihnachtsmarkt werden nicht nur von der Stadt getragen, sondern auch vom Citymarketing Ansbach e.V. und den Budenbetreibern. Unser Geschäftsmodell ist so angelegt, dass die Kosten durch Einnahmen, wie etwa Standmieten und Umsätze an den eigenen Glühweinbuden, getragen werden. Also im Idealfall fallen für die Stadt keine Kosten an.

A+: Auf was sind Sie bezüglich des diesjährigen Weihnachtsmarktes besonders stolz?
S. Pruschwitz: Unser Ansbacher Weihnachtsmarkt zeichnet sich durch ein sehr gutes Miteinander aller Beschicker aus. Die gute Atmosphäre auf dem Weihnachtsmarkt kann man als Besucher spüren. Unsere Weihnachtspyramide ist sicherlich ein optischer Höhepunkt auf dem Markt. Wir haben eine gute Mischung von gastronomischen Angeboten und Kunsthandwerksständen. Beim Bummel wird es nicht langweilig.

A+: Was ist Ihr persönliches Highlight auf dem Ansbacher Weihnachtsmarkt?
S. Pruschwitz: Ein explizites Highlight habe ich nicht, der Markt gefällt mir als Ganzes. Wenn abends die Büros und Geschäfte schließen und die Menschen auf den Markt kommen, um bei einer warmen Tasse Glühwein den Arbeitstag zu beenden, dann sieht man die Stärke des Ansbacher Weihnachtsmarktes: er ist ein Weihnachtsmarkt für uns Ansbacher.

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