Ansbach Plus | 20. August 2017 AN + | 20.08.2017

Testessen bei Max + Muh

avatar

Wie gut schneidet Max + Muh im Test ab?

Seit einem Monat gibt es das Burger-Restaurant Max + Muh in der Uzstraße 26 in Ansbach. Der Gastronomiebetrieb wirbt vor allem mit Nachhaltigkeit und regionalem Fleisch, das von bayrischen Highländern stammt, die das ganze Jahr über draußen sind. So auch das Motto „Burger mit Respekt“. Unsere Redaktion wollte sich vor Ort einmal selbst ein Bild machen und war zum Testessen bei Max + Muh. Wir haben in den Kategorien „Einrichtung“, „Essen und Trinken“, „Portion“, und „Preis“ bewertet. Maximal können in jeder Kategorie fünf Punkte erreicht werden.

Das Testesser-Team - Foto: Max + Muh

Das Testesser-Team – Foto: Max + Muh

Einrichtung

Die Einrichtung von Max + und Muh ist passend zu einem bayrischen Burger-Restaurant rustikal gehalten. Die Atmosphäre ist gemütlich, bei der Dekoration wurde an Details nicht gespart: So lässt sich auch nach einer Stunde Restaurantbesuch immer wieder Neues, wie etwa die Deckenbemalung, kleine Tierfiguren und nette Sprüche auf Tisch und Wand, entdecken. Um eine 0815-Einrichtung handelt es sich bei Max + Muh definitiv nicht, letztendlich muss man aber auch sagen, dass der große Wow-Effekt ausbleibt.

Für die Einrichtung vergeben wir durchschnittlich 3,3 von 5 Punkten.

Die Einrichtung von Max + Muh ist rustikal gemütlich - Foto: Franziska Roos

Die Einrichtung von Max + Muh ist rustikal gemütlich – Foto: Franziska Roos

Essen und Trinken

Die Speisekarte von Max + Muh punktet auf jeden Fall schon zu Beginn mit einer großen Auswahl an Burgern. So kann man sich nicht nur einen Burger von der Karte bestellen, sondern sich selbst seinen Wunschburger kreieren. Beim Bun, dem Burgerbrötchen, stehen etwa ein Volkornbrötchen, ein Curry-Bun oder ein glutenfreier Bun zur Auswahl. Des Weiteren kann der Burger zum Beispiel mit Speck, Ei, Guacomole oder verschiedenen Dips verfeinert werden. Neben Burgern gibt es auch Burritos, die Max + und Muh „Muuhhritos“, nennt. Die Redaktion hat sich letztendlich für den vegetarischen „Cajun Burger“,  den „Muuhhrito Mediterrano“, den „Bonanzaburger“ und den „Jägerburger“ entschieden. Als Beilagen gab es Fritten und frische, dicke Pommer sowie einen Coleslaw. Auf das Essen mussten wir 30 Minuten warten, an diesem Abend war das Restaurant aber auch sehr voll. Die „Fleischesser“ waren sich alle einig: Glückliche Rinder schmecken definitiv besser, die Qualität des Fleisches konnte man schmecken. Der gutbelegte vegetarische Burger punktete mit einer würzigen Soße. Einziger Kritikpunkt war hier das etwas trockene Vollkornbrötchen. Unsere Burrito-Testerin war ebenfalls sehr zufrieden, jedoch war das Essen nicht mehr ganz warm.

Ein Highlight bei Max + Muh sind die hausgemachten Limonaden. Hiervon gibt es sieben verschiedene, darunter auch ausgefallene wie die Limonaden mit Gurke, Rosmarin, Zitrone oder Rosensirup und Zitrone. Des Weiteren stehen auf der Karte auch Weine, Cocktails oder Kaffeespezialitäten.

Für Essen und Trinken vergeben wir durchschnittlich 4,3 von 5 Punkten.

Bei der Größe der Portion gab es unterschiedliche Meinungen - Foto: Franziska Roos

Bei der Größe der Portion gab es unterschiedliche Meinungen – Foto: Franziska Roos

Portion

Bei der Portion teilten sich die Meinung nach Geschlechtern auf. Die Mädels wurden alle satt und bewerteten die Menge als gut. Gegessen wurde hier der vegetarische Burger mit Pommes und kleinem Coleslaw und der Burrito mit ordentlicher Salatbeilage. Die Jungs mit den Fleischburgern, Pommer und kleinem Coleslaw sahen das etwas anders: Wer mit großem Hunger kommt, für den ist die Portion bei Max + Muh etwas wenig.

Für die Portion vergeben wir durchschnittlich 3,8 von 5 Punkten.

Preis

Der teuerste Burger war der „Jägerburger“ mit 8,49 Euro. Wir finden, dass die Preise für die Burger absolut gerechtfertigt sind. Schließlich handelt es sich nicht um normales Supermarktfleisch. Artgerechte Haltung und ökologischen Ausgleichsflächen kosten eben etwas mehr, dafür schmeckt man die Qualität. Allerdings finden wir den vegetarischen Burger mit 7,99 Euro etwas zu teuer. Hier sollte sich der Fleischverzicht auch im Preis zeigen. Der Burrito mit 6,86 Euro schneidet im Preisleistungsverhältnis gut ab. Bei den Jungs macht sich in der Kategorie Preis die Menge negativ bemerkbar, hier gab es ein paar Abzugspunkte.

Die hausgemachten Limonaden haben zwischen 2,95 Euro und 3,30 Euro im 0,40 Literglas gekostet und bewegen sich damit im normalen Gastronomiepreis.

Für den Preis vergeben wir durchschnittlich 3,5 von 5 Punkten.

Fazit

Insgesamt schneidet Max + Muh mit durchschnittlich 3,7 von 5 Punkten gut ab. Wer Burger mag und auf Qualität statt Quantität setzt, ist hier richtig. Wie fandet Ihr euren Besuch bei Max + Muh? Wir freuen uns über Eure Meinung in den Kommentaren!

Stadtwerke Ansbach
Anzeige
Stadtwerke Ansbach
Anzeige
Stadtwerke Ansbach
Anzeige
Stadtwerke Ansbach
Anzeige