Ansbach Plus | 22. August 2017 AN + | 22.08.2017

Turandot auf dem See – Bregenz zur Festspielzeit

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Spiel auf dem See in Bregenz

Die Sommerferien beginnen in Bayern und ein beliebtes Ziel ist der Süden. Ersteinmal auf dem Weg, liest man häufig den Namen Bregenz auf der Fahrt. Sympathisch vertraut klingt der Name, fast schon großstädtisch. Also planen wir dieses Mal nicht nur für einen kurzen Reisestop in der Stadt am Bodensee ein, sondern bleiben ein Wochenende zum „Spiel auf dem See“.

Der Fischersteg an der Uferpromenade in Bregenz. Foto: Udo Mittelberger Bregenz Tourismus Stadtmarketing

Der Fischersteg an der Uferpromenade in Bregenz. Foto: Udo Mittelberger Bregenz Tourismus Stadtmarketing

Wandern, Fahrradfahren und viel Kultur

Auch wenn Bregenz ganzjährig mit dem Bodensee, ansprechenden Wanderrouten, abwechslungsreichen Fahrradtouren und viel Kultur lockt – die jährliche Festspielsaison ist der beste Anlass, ein verlängertes Wochenende in der Bodenseestadt zu verbringen. Denn in diesen vier Wochen atmet die Stadt Internationalität, erfüllen Opernmelodien Straßen und Plätze und pulsiert die knapp 30.000 Einwohner zählende Landeshauptstadt von Vorarlberg auch noch spät Abends. In diesem Jahr wird noch bis 23. August Puccinis Turandot auf der Freiluft-Seebühne gegeben. Die dramatische Oper mit der weltberühmten Arie „Nessun dorma“ vor der nicht minder beeindruckenden Bodenseekulisse ist ein Erlebnis.

Turandot auf der Seebühne. Foto: Ralph Larmann

Turandot auf der Seebühne. Foto: Ralph Larmann

„Mehr am See“

Bregenz ist von der Natur verwöhnt. Seine Uferpromenade, sein angenehmes Klima und die geographische Nähe im Dreiländereck zu Deutschland und der Schweiz, all das verbindet sich in Bregenz zu einer harmonischen Mischung aus Natur und Urbanität. Der Slogan ist treffend gewählt „Mehr am See“. Denn die vielen jungen Familien und aktiven Entdecker wollen erleben, kosten, genießen und wohlfühlen. 

Dazu gehört nicht nur das Festspielhaus und die Seebühne. Mit dem Kunsthaus Bregenz erhebt sich ein architektonisches Solitär am Ufer, das aus Glasplatten, Stahl und gegossenem Beton im Kontrast zur pulsierenden Innenstadt mit seinen vielen Cafés geradezu fordernd auftritt. Ob Louise Bourgeois oder wie derzeit Wahl Shawky – ein Besuch erweitert die eigenen Vorstellungen von Räumlichkeit und Identität.

KUB. Kunsthaus Bregenz. Foto: Matthias Weissengruber

KUB. Kunsthaus Bregenz. Foto: Matthias Weissengruber

Genuß und Erholung: unser Hoteltipp

Wer zu den Festspielen nach Bregenz kommt, sollte sich ein bißchen Zeit nehmen und zwei, drei Tage für Genuß und Erholung einplanen. Empfehlen können wir das Hotel Schwärzler. Ruhig gelegen kann man mit den hoteleigenen E-Bikes selbst auf Erkundungstour gehen, gutes Essen der an Spezialitäten reichen Region Vorarlberg im Restaurant Babenwohl genießen und den warmen Komfort eines mit viel Holz und Sorgfalt eingerichteten Hotels zur Entspannung nutzen. Spezielle Arrangements zur Festspielzeit gibt es hier: Turandot auf dem See.

Sunsetstufen in Bregen. Foto: Vorarlberg Lines

Sunsetstufen in Bregen. Foto: Vorarlberg Lines

Tipps für Bregenz

Anreise
Mit dem Auto sind es von Ansbach ab knapp 250 Kilometer. Mit der Bahn ist man mit drei bis vier Umsteigestationen in gut vier Stunden in Bregenz.

Festivaltickets
Auch wenn es 6.900 Karten pro Vorstellung gibt, lohnt sich eine frühe Buchung. Puccinis „Turandot“ wird auf der Seebühne noch bis 21. August gespielt, jeweils ab 21 Uhr. Die Ticketpreise beginnen samstags bei 52 Euro, an allen anderen Tagen bei 30 Euro. Es empfiehlt sich wetterfeste Kleidung bzw. ein Regencape mitzunehmen. Decke, Sitzkissen und Regenüberzug können vor Ort erworben werden.

Aktuelle Ausstellungen
Neben dem Kunsthaus Bregenz lohnt auch ein Besuch im Vorarlberg-Museum. Dort werden derzeit Bühnenbildmodelle der Festspielgeschichte ausgestellt.

Mehr Informationen zu Bregenz und den Festspielen

Eine sehr gute Übersicht zu Aktivitäten, Events und gibt die Seite des Tourismusverbands Bodensee-Vorarleberg. Eins ehr hilfsbereitts und serviceorientiertes Team kümmert sich professionell um jedes Anliegen. Direkt per Email hier: office@bodensee-vorarlberg.com

Der Artikel entstand mit freundlicher Unterstützung der Bodensee-Vorarlberg Tourismus GmbH.

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