Ansbach Plus | 17. August 2017 AN + | 17.08.2017

Alle Verletzte aus Krankenhaus entlassen

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„Hohes abstraktes Gefährdungsrisiko“

Anlässlich des Terroranschlags gab die Ansbacher Polizei am Vormittag eine Pressekonferenz. Bei dem Attentat am Sonntagabend wurden 15 Menschen verletzt. Polizeidirektor Heinz Prießmann teilte heute mit, dass alle Verletzten das Krankenhaus verlassen haben.

Polizeidirektor Heinz Prießmann bei der Pressekonferenz der Ansbacher Polizei.

Polizeidirektor Heinz Prießmann bei der Pressekonferenz – Foto: Franziska Roos

Seit dem Ereignis am Sonntag seien mehrere Gefahrenmeldungen bei der Polizei eingegangen. So wurde am Carolinum-Gymnasium eine verdächtige Personen mit einem Messer gemeldet. Der Mann stellte jedoch laut Polizei keine Gefahr dar, es habe sich um ein gewöhnliches Brotzeitmesser gehandelt. Auch alle anderen Meldungen würden keine direkte Gefahr darstellen, diese würden aber überprüft werden, so die Polizei.

Vermehrte Polizeikontrollen auf öffentlichen Veranstaltungen

„Derzeit geht die Polizei von einem hohen abstrakten Gefährdungsrisiko aus“, so Prießmann. Aus diesem Grund erfolgen bei öffentlichen Veranstaltungen vermehrte Sicherheitskontrollen. Besucher müssen sich auf Verzögerungen aufgrund von Taschenkontrollen am Eingang des Veranstaltungsortes einstellen. Verdächtiges Verhalten solle frühzeitig gemeldet werden, so die Polizei. Auch müssen sich die Bürger auf eine vermehrte Polizeipräsenz einstellen. Das Axt-Attentat von Würzburg und der Ansbacher Anschlag werden nun unter der „SOKO Juli“ vom Landeskriminalamt und der Bundesanwaltschaft ermittelt.

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