Ansbach Plus | 18. August 2017 AN + | 18.08.2017

Anschlags-Opfer konnten Kliniken verlassen

Lagebesprechung am Klinikum Ansbach nach dem Sprengstoffanschlag.

Lagebesprechung bei maximaler Bereitschaft – zehn Patienten wurden in den drei Kliniken des ANregiomed-Verbunds versorgt.

Neun der zehn in den ANregiomed-Kliniken versorgten Opfer des Sprengstoffanschlags vom vergangenen Sonntag konnten das Krankenhaus bereits wieder verlassen. Ein Patient wird noch stationär am Klinikum Ansbach behandelt, darf aber auch innerhalb der nächsten Tage nach Hause gehen. Im Klinikum Ansbach waren sieben, in der Klinik Rothenburg zwei und in der Klinik Dinkelsbühl ein Betroffener versorgt worden.

„Wir haben an allen drei Standorten sämtliche verfügbaren Kräfte mobilisiert. Dennoch sind wir sehr froh, dass wir trotz des unvorstellbaren Gefahrenpotentials keine schwerstverletzten Patienten versorgen mussten“, erklärt Prof. Dr. Franz-Xaver Huber, Chefarzt der unfallchirurgischen Abteilungen der Kliniken Ansbach und Dinkelsbühl. Huber ist zudem Leiter des Regionalen Traumazentrums am Klinikum Ansbach. Zum Schutz der betroffenen Patientinnen und Patienten bittet ANregiomed um Verständnis, dass keine Angaben zum individuellen Gesundheitszustand der behandelten Opfer gemacht werden.

In einem Schreiben sprach ANregiomed-Vorstand Claudia B. Conrad allen beteiligten Mitarbeitern ihren ausdrücklichen Dank aus: „Sie haben gezeigt, dass wir in einer solchen Krisensituation auf Sie zählen können und die Bevölkerung in unserer Region sich unbedingt auf Sie verlassen kann. Im Namen der gesamten Geschäftsführung darf ich Ihnen dafür unseren Dank und höchste Anerkennung aussprechen. Es ist gut zu wissen, dass wir solche engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben!“

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