Ansbach Plus | 19. August 2017 AN + | 19.08.2017

WLANsbach – Surfen was das Zeug hält

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WLAN in Ansbach

An vielen Orten in Ansbach ist es bereits möglich, über ein frei zugängliches WLAN zu surfen. Mit den Hotspots in der Stadtbücherei, der Hochschulbibliothek, im Rosenbad oder im Mamma Mia kann jeder kostenlosen Internetzugang genießen. Außerdem wurden alle Busse im Stadtverkehr mit WLAN ausgerüstet. Der Verein Freifunk Franken bemüht sich um ein flächendeckendes Angebot. Mit der tatkräftigen Unterstützung der Wirtschaftsförderung der Stadt Ansbach hat die Initiative ein Netz in der Ansbacher Innenstadt aufgebaut: Hier sind die genauen Standorte. Zudem bestehen Pläne, das Angebot vor allem in der Neustadt zu erweitern.

In Ansbach gibt es bereits einige Hotspots. - Foto: Privat

In Ansbach gibt es bereits einige Hotspots. – Foto: Privat

Surfen im Freibad

Seit dem Saisonstart Ende Mai im Aquella Freibad können Wasserratten und Sonnenanbeter nun auch kostenlos im Internet surfen. Die Ansbacher Bäder und Verkehrs GmbH (ABuV) installierte Hotspots und ermöglichte so die Gratis-Internetnutzung. „Unser Ziel ist es, die Attraktivität des Badbesuchs zu steigern und zum anderen die Verbreitung neuer Kommunikationskanäle, wie wir sie bereits erfolgreich mit der Stadtwerke-App bespielen, zu unterstützen“, erklärt der Geschäftsführer Roland Moritzer. Gerade für die jüngere Generation sei es normal, immer „online“ zu sein, besonders dann, wenn Zeit dafür ist, wie zum Beispiel beim Sonnenbaden.

BayernWLAN soll ausgeweitet werden

Das BayernWLAN stellt ein offenes und kostenfreies WLAN-Angebot dar, das nicht passwortgesichert ist. Zudem ist weder eine Hinterlegung von Anmeldedaten, noch eine Registrierung notwendig. Filter garantieren den Jugendschutz. Vergangenes Jahr ist die Pilotphase des BayernWLAN gestartet. Seitdem sind 140 Standorte mit über 600 Hotspots bayernweit realisiert worden. Die Koordination übernimmt das WLAN Zentrum Straubing.

Eine gute Nachricht für die bayerischen Kommunen hatte jüngst Staatsminister Dr. Markus Söder: Das Netz des BayernWLANs soll bis 2020 auf nunmehr 20.000 Hotspots ausgeweitet werden. „Unter anderem wird ein Schwerpunkt im Tourismus liegen, wovon besonders auch unsere ländliche Region profitieren wird“, freut sich der Stimmkreisabgeordnete für Ansbach-Süd, Weißenburg-Gunzenhausen Manuel Westphal.

Ursprünglich war die Errichtung von 10.000 Hotspotstandorten geplant; jetzt verkündete der Finanzminister 10.000 weitere Hotspots - Foto: Privat

Ursprünglich war die Errichtung von 10.000 Hotspotstandorten geplant. Jetzt verkündete der Finanzminister 10.000 weitere Hotspots. – Foto: Privat

In allen rund 2000 bayerischen Kommunen sollen ab Juli nach Angaben des Finanzministeriums bis zu 8000 Hotspots errichtet werden. Die Ersteinrichtung übernimmt dabei der Freistaat und bietet den Kommunen attraktive Bedingungen über den Rahmenvertrag des Freistaates, der mit Vodafone geschlossen wurde. „Gerade für unsere touristisch geprägte Region ist die Errichtung von rund 1000 kommunalen Tourismus-Hotspots besonders interessant. Kommunen und Landkreise können ihre schönsten Tourismusziele wählen, an denen der Freistaat dann die Ersteinrichtung der Hotspots übernimmt“, erklärt Westphal.

Staatliche Behörden und Sehenswürdigkeiten, Universitäten und Hochschulen sowie der öffentliche Nahverkehr sollen ebenfalls von der Errichtung von Hotspots profitieren.

 

Diese Informationen stammen teilweise von der Stadt Ansbach und aus einer Pressemitteilung des Abgeordnetenbüros von Manuel Westphal.

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