Ansbach Plus | 22. August 2017 AN + | 22.08.2017

Pokémon Go: Insider-Tricks für Ansbach-Spieler

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So fängt man in Ansbach am besten Pokémons

Wo finde ich ein Pikachu in Ansbach, Team rot, gelb oder blau beitreten und wo sind die Hotspots, um Pokémons zu fangen? Diese Fragen stellen sich derzeit die Ansbacher. Der Pokémon Go Hype ist auch in der Rezatstadt angekommen. Ob im Brückencenter, am Hochschulcampus oder am Bahnhof – die Pokémon-Go-Spieler sind überall zu finden. Einer von ihnen ist der 22-jährige Vincent Bittner. Er erklärt im Interview, was die App so besonders macht und gibt Tipps für Ansbach-Spieler.

Auf dem Hochschulcampus sind die Studenten auf Pokémonsuche - Foto: Franziska Roos

Auf dem Hochschulcampus sind die Studenten auf Pokémonsuche – Foto: Franziska Roos

Ansbach Plus: „Vincent, du hast dir bereits vor dem Start in den USA und Deutschland die australische Version heruntergeladen. Was macht Pokémon Go so interessant?“

Vincent Bittner: „Im Gegensatz zu vielen anderen Spielen sitzt man nicht nur Zuhause, sondern entdeckt neue Orte und lernt im realen Leben Leute kennen. Pokémon Go ist eine sehr soziale App und kann auch als Meet-Up-App funktionieren. Ich kenne sogar Leute, die das Spiel dafür genutzt haben, um jemanden kennen zu lernen. Die App hat Potenzial ein richtiges Familienspiel zu werden, selbst meine Mutter hat schon gefragt, wie sie sich die App herunterladen kann. Zudem erlebt man durch das Spiel auch Kultur, da sich Pokémons vor allem an historischen Orten befinden.“

A+: „Weckt das Spiel bei dir Kindheitserinnerungen?“

Vincent: „Ja klar, ich habe früher schon Pokémon gespielt. Die Nostalgie ist natürlich auch ein wichtiger Grund für viele Spieler. Damals wurde man allerdings als Nerd bezeichnet, jetzt ist es ein Hype bei dem selbst Leute mitmachen, die bisher gar nichts mit Pokémon zu tun hatten. Das nervt mich schon etwas.“

A+: „Hast du schon mal einen blöden Kommentar bekommen, als du mit dem Handy in Ansbach Pokémons jagen warst?“

Vincent: „Nein, bisher habe ich nur positive Erfahrungen gemacht. Viele sind schon auf mich zugekommen, um mich anzusprechen, als sie bemerkt haben, dass ich spiele. Dann gibt man sich gegenseitig Tipps und tauscht sich aus.“

Vincent Bittner ist immer auf der Suche nach neuen Pokémons - Foto: Franziska Roos

Früher mit dem Nintendo, heute mit der App: Vincent Bittner ist schon länger ein Pokémon-Fan – Foto: Franziska Roos

A+: „Wo gehst du in Ansbach Pokémons jagen?“

Vincent: „Ein guter Platz um Pokémons zu finden ist die Poseidon Skulptur am Hochschulcampus. Aber auch Michas Comic Chaos in der Innenstadt, die Wirtschaftsschule, der Bahnhof und das Brückencenter sind gute Plätze.“

A+: „Wie fängt man am besten ein Pikachu?“

Vincent: „Da gibt es einen einfachen Trick: Wer ganz am Anfang steht und noch kein anderes Monster gefangen hat, kann sich ein Pikachu gleich zu Beginn schnappen. Wenn die ersten Starter-Pokémons auf dem Bildschirm erscheinen, erstmal ignorieren und ein paar Schritte zurück gehen. Nach ein paar Metern verschwinden die drei wieder. Sie tauchen jedoch erneut auf, dann geht man wieder zurück. Das ganze passiert viermal, dann erscheint zusätzlich zu den Starter-Pokémons auch Pikachu.“

A+: „Es gibt ja insgesamt drei Teams, rot, gelb und blau. Welches dominiert Ansbach?“

Vincent: „In Ansbach sind die Teams sehr ausgeglichen, man hat also in jedem gute Chancen.“

A+: „Hast du noch Insider-Tipps für Ansbach-Spieler?“

Vincent: „Wer einen guten Überblick über die Routen in Ansbach erhalten will, der sollte mal bei Ingress Intel Map vorbeischauen. Dort kann man sich eine Google-Maps-Karte mit allen wichtigen Punkten von Ansbach anschauen. Als letzten Tipp: Immer den Sternenstaub aufbewahren, bis sich das Pokémon ganz entwickelt hat. Bei einem niedrigen Level lohnt es sich noch nicht, seine Pokémons zu verstärken.“

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