Ansbach Plus | 16. August 2017 AN + | 16.08.2017

Auch Ansbach ist verrückt nach Pokémon!

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Ein Gastbeitrag von Naweed Mohiuddin

Neues Phänomen

In den letzten Tagen kann man in Ansbach vermehrt ein Phänomen beobachten. Viele, gerade junge, Leute laufen zumeist in Gruppen durch die Straßen. Dabei ist natürlich das Smartphone, welches bestenfalls keine Sekunde aus den Augen gelassen wird. Sicher wird der eine oder andere sich denken, das ist nichts wirklich Neues. Seit der Erfindung der Smartphones gehört dieses Bild zu allen deutschen Städten.

Auch am Martin-Luther Platz gibt es Pokémons ! - Foto: Privat

Auch am Martin-Luther Platz gibt es Pokémons ! – Foto: Privat

Doch der Grund für dieses vernarrte Gaffen ist nicht etwa Facebook, oder Whatsapp. Der Grund ist vielmehr das plötzliche Auftauchen von Wesen mitten auf der Straße, welche erst mit dem Smartphone und einer bestimmten App sichtbar werden. Die Rede ist von „Pokémon GO“.

Kleine Taschenmonster

Pokémon? Das waren doch in den Neunzigern und frühen Zweitausender so kleine virtuelle Monster mit seltsamen Namen wie Pikachu, Bisasam oder Pummeluff. Und plötzlich sollen sie wieder total angesagt sein?  Egal, ob Twitter, Facebook oder YouTube, seit Kurzem berichten User auf allen sozialen Netzwerken voller Begeisterung über Pokémon, die sie in ihrer Nachbarschaft entdeckt haben wollen. In der Nachbarschaft entdeckt? Wie jetzt?

Endlich eine App

Schon seit den 90er Jahren begeistern die japanischen Taschenmonster Millionen von Menschen auf der ganzen Welt. In der Tat gibt es eine Fernsehserie, ein Sammelkartenspiel, und Spiele für Nintendos eigene Spielekonsole. All diese Dinge erfreuen sich bis heute großer Beliebtheit. Doch vor einigen Tagen brachte Nintendo in Zusammenarbeit mit der Firma Niantic die Taschenmonster endlich auch auf die Smartphones.  

Screenshots aus der App “Pokémon GO” – links: am Brückencenter, rechts: Karte vom Fachhochschul Campus

Screenshots aus der App “Pokémon GO” – links: am Brückencenter, rechts: Karte vom Fachhochschul Campus

Durch die App ist es möglich die „Pocket Monster“ (Pokémon Abkürzung) in seiner eigenen Umgebung zu sehen, und zu fangen. Die Karte in dem Spiel basiert nicht etwa auf Fantasie, wie es etwa bei den Pokémon-Spielen für die Konsole der Fall ist. Tatsächlich spielt man auf der Karte seiner Region – also in unserem Fall spielt man in Ansbach.  Das Prinzip funktioniert ähnlich wie Googlemaps.

Pokémon an der Rezat

Beim Erkunden der Stadt oder etwa beim spazieren gehen, tauchen die kleinen Monster nun plötzlich irgendwo sichtbar in der Nähe des Spielers auf. Wenn er diese antippt, hat er die Möglichkeit die Pokemon zu fangen und seiner Sammlung hinzuzufügen und sie zu trainieren. Zudem gibt es an bestimmten Standorten der Stadt Arenen, in denen die Spieler gegenseitig mit ihren Pokémon um den Sieg kämpfen können. Die Pokémon sind zudem nach Regionen verteilt. Per GPS wird während des Spiels die Umgebung des Gamers analysiert. Das bedeutet, an der Rezat befinden sich dann zum Beispiel Wasserpokémon, während an der Residenz sogar Drachen zu finden sind.

Zum gemeinsamen Spielen, verabreden und Informationen austauschen, gibt es mittlerweile eine Facebook-Gruppe. Einfach mal vorbeischauen und mitspielen! 

Anmerkung der Redaktion

Gastbeiträge geben nicht automatisch die Meinung der Redaktion wieder. Sie sollen zur Debatte anregen  – so wie auch jeder gute Kommentar auf Facebook. Wir geben deshalb allen unseren Lesern die Chance, ihre Meinung bei uns zu veröffentlichen und diese diskutieren zu lassen. Wir freuen uns über Gastbeiträge zu allen Themen an: redaktion@ansbachplus.de

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