Ansbach Plus | 18. August 2017 AN + | 18.08.2017

ADAC-Luftrettung 2015: 54.062 Einsätze

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  • Am 06. Juli 2016

Im Durchschnitt 132 Patienten täglich

Die ADAC-Luftrettung hat 2015 bei 54.062 Einsätzen 48.261 Patienten versorgt. Das sind im Durchschnitt 132 Patienten täglich und damit 1,7 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Die Zahl der Einsätze der gelben Flotte stieg um rund drei Prozent. Zurückzuführen ist dieser Anstieg unter anderem auf die neue Station „Christoph 65“ in Dinkelsbühl (Bayern), die im September ihren Betrieb aufnahm. Dieser hat bereits 407 Einsätze seit September hinter sich.

Christoph 65 - Rettungsstation Dinkelsbühö-Sinbronn

Christoph 65 – Rettungsstation Dinkelsbühö-Sinbronn

50 Prozent der Primäreinsätze erfolgten aufgrund eines internistischen Notfalls (zum Beispiel akute Herz- und Kreislauferkrankung). In zwölf Prozent der Fälle wurden die Lebensretter zu neurologischen Notfällen (wie z. B. Schlaganfällen) gerufen, bei jedem zehnten Einsatz war ein Verkehrsunfall die Ursache.

1990 Einsätze für „Christoph 18“

Die meisten Starts leistete „Christoph 31“ in Berlin: Der Hauptstadt-Hubschrauber ging 3.838-mal in die Luft. Es folgten „Christoph Europa 1“ in Aachen/Würselen mit 2.162 und „Christoph 10“ in Wittlich mit 2.042 Rettungsflügen.

Der in Ochsenfurt stationierte "Christoph 18" kam auf beachtliche 1990 Einsätze im letzten Jahr. - Foto: Stephan Bartsch/ADAC

Der in Ochsenfurt stationierte „Christoph 18“ kam auf beachtliche 1990 Einsätze im letzten Jahr. – Foto: Stephan Bartsch/ADAC

Flottenwechsel

2015 stand vor allem der Flottenwechsel bei der ADAC-Luftrettung im Vordergrund. Die Stationen in Murnau (Chr. Murnau), München (Chr. 1) und Köln (Chr. Rheinland) haben das alte Hubschraubermodell BK117 durch die neue, moderne H145 getauscht.

In zwölf Prozent der Fälle wurden die Lebensretter zu neurologischen Notfällen (wie z. B. Schlaganfällen) gerufen - Foto: Thomas Scholz/ADAC

In zwölf Prozent der Fälle wurden die Lebensretter zu neurologischen Notfällen (wie z. B. Schlaganfällen) gerufen – Foto: Thomas Scholz/ADAC

Bei den Luftrettungsstationen in Siegen (Chr. 25), Wittlich (Chr. 10) und Ingolstadt (Chr. 32) kommt nun der Typ H135 zum Einsatz. Bis 2018 wird ein großer Teil der Flotte aufgrund verschärfter EU-Vorgaben sukzessive modernisiert. Die beiden neuen Hubschraubertypen versprechen deutlich mehr Leistung und vor allem Sicherheit für Patienten, Crew und Umwelt.

Ein weiterer großer Pluspunkt ist die geringere Lärmbelastung.

Die ADAC Luftrettung gGmbH ist mit 55 Hubschraubern an 37 Stationen eine der größten zivilen Luftrettungsorganisationen in Europa. Die beiden Stationen „Christophorus Europa 3“ in Suben (Österreich) und „Lifeliner Europa 4“ in Groningen (Niederlande) starten im Ausland zu grenzübergreifenden Einsätzen.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des ADAC.

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