Ansbach Plus | 24. Juni 2017 AN + | 24.06.2017

Retti-Center: Handelsverband warnt vor Konkurrenz zu Innenstadt

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Sortimente zu Lasten der Innenstadt geplant

Momentan läuft in Ansbach die Realisierung zum sogenannten Retti-Center. Hier sollen auf rund 5500qm neue Einkaufsfläche für den Einzelhandel entstehen. Standort für das Nahversorgungszentrum ist der Bereich des bestehenden Norma-Marktes.  Es werden den Besuchern 135 PKW-Stellplätze auf dem Grundstück zur Verfügung stehen. In das Center soll auch ein Fachmarkt für Wohnaccessoires und Haushaltswaren integriert werden.

Laut dem Handelsverband Bayern e.V. (HBE) wäre so ein Fachmarkt  in der Innenstadt kein Problem. Im Gegenteil! Der Ortsverband Ansbach würde das sogar sehr begrüßen. Allerdings sind über 50 Prozent der geplanten Verkaufsflächen des Fachmarktes für zentrenrelevante Sortimente vorgesehen.

Hier soll das Rettig-Center entstehen. Screenshot google Maps.

Hier soll das Rettig-Center entstehen. Screenshot google Maps.

Nahversorger gewünscht

So erklärte das der Gutachter „Planwerk“ bereits in einer Stellungnahme. Das würde bedeuten: Ein weiteres, für Ansbach, unbedeutendes Geschäft, was die Innenstadt belastet. Die Stadt hat jedoch im Einzelhandlungsentwicklungskonzept den Standort ausdrücklich als Nahversorgungbereich ausgewiesen. Daher passe die Ansiedlung eines Fachmarktes für Wohnaccessoirs und Haushaltswaren nicht zur Zielsetzung, betont Handelsverband Bayern, Bezirk Mittelfranken. Aus diesen Gründen lehne er das Vorhaben auch ab.

Dieser Artikel beruht auf einer Preessemitteilung des HBE Handelsverband Bayern e.V.

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