Ansbach Plus | 24. August 2017 AN + | 24.08.2017

CSU/SPD/FW: Ansbach im ÖPNV-Städtevergleich vorne

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Martin Porzner unterstreicht, dass "alle Ortsteile im Ansbacher Stadtgebiet durch Busse, Anruf-Sammeltaxi und Linienbedarfstaxi von 6 Uhr morgens bis 2 Uhr nachts" angebunden sind. Niemand wird abgeschnitten, sondern alle werden mitgenommen!

Elke Homm-Vogel (FW), Andreas Schalk (CSU) und Martin Porzner (SPD)

Pressemitteilung der Ansbacher Stadtratsfraktionen von CSU, SPD und FW

Ansbach im Städtevergleich vorne

Ansbach hat einen guten öffentlichen Personennahverkehr. Dies zeigt ein Städtevergleich mit vergleichbaren Städten Schwabach und Neumarkt. Beide Städte haben dieselbe Tarifstufe D und eine vergleichbare Einwohnerzahl (siehe unten).

In Ansbach werden 1,7 Millionen Fahrgäste befördert und dabei rund 660.000 km zurückgelegt. In Schwabach werden 1,1 Millionen Fahrgäste bei 516.000 km befördert. In Neumarkt fahren die Busse im Jahr 506.000 km und befördern 0,8 Millionen Fahrgäste. Ansbach steht qualitativ und quantitativ an der Spitze. Auch die Auslastung erreicht in Ansbach mit 2,6 Fahrgästen pro Buskilometer einen Spitzenwert.

Die Bedienung mit Bussen und bedarfsgesteuerten Angeboten geht in Ansbach von 05.15 Uhr bis 02.15 Uhr. In den anderen Städten von 05.00 Uhr bis 00.00 Uhr, in Schwabach bis 02.00 Uhr.

ÖPNV-Prospekt Für das Ratsbegehren (anklicken)

Die Städte Bamberg und Bayreuth haben fast doppelt so viele Einwohner. Darüber hinaus sind es ‚Studentenstädte‘, mit jeweils rund 13.000 Studierenden. Studenten nutzen, neben dem Fahrrad, sehr häufig das Busangebot, um sich die Parkplatzsuche und die Parkgebühren zu sparen. Darüber hinaus ist in dem Semesterticket meist auch die kostenfreie Nutzung des ÖPNV enthalten. Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist auch der Tourismus. Hier liegen Bamberg (rund 540.000 Übernachtungen pro Jahr) und Bayreuth (rund 330.000 Übernachtungen pro Jahr) weit vor Ansbach (rund 100.000 Übernachtungen pro Jahr).

Der Vergleich der von der BI aufgeführten Städte mit Tarifstufe D spiegelt nur die halbe Wahrheit wieder! Es geht doch gar nicht darum, den ÖPNV dieser Städte mit Ansbach zu vergleichen, denn ob mehr oder weniger Einwohner, mehr oder weniger Studenten, so verfügt keine der angeführten Kommunen über ein so großes Stadtgebiet wie Ansbach.

Es geht auch gar nicht darum, im welchem Takt die Busse in diesen Städten fahren sondern um die Frage, was denn der ÖPNV die Kommune kostet?

Es ist überhaupt kein Problem in Ansbach alle Busse in alle Ortsteile im 10 min-Takt fahren zu lassen – wenn die Stadt bereit ist, diese Kosten zu tragen! Es sind auch nicht die ‚böse ABuV’ oder gar die Stadtwerke, die hier im Fokus der Kritik stehen, einzig und allein die Stadt, die Stadtspitze und der Stadtrat bestimmen, was ihnen der ÖPNV wert ist und wie viel Geld sie dafür bezahlen möchten, welches Defizit sich die Stadt tatsächlich leisten kann und will!

Dabei sollte man bedenken, dass sich Ansbach schon sehr vieles leistet: ein Klinikum in kommunaler Hand, ein eigenes Stadttheater ein kostenfreies Kindergartenjahr, die kostenfreie Hallennutzung der Sportvereine und vieles mehr.

Es ist bedauerlich, dass die Initiatoren des Bürgerbegehrens und die Oberbürgermeisterin weiterhin die Öffentlichkeit falsch informieren oder sich weigern, falsche Zahlen richtig zu stellen. Die Oberbürgermeisterin informierte in der Vergangenheit mehrfach falsch. Im Presseartikel der FLZ vom 31.07.2015 sprach sie von einer Kürzung von 900 auf 540 Fahrten pro Woche. In der WiB am 17.12.2015 bezog sie sich auf eine Aussage ihrer Verwaltung und 575 „Busrunden“. Auch beim Neujahrsempfang der ÖDP wurden erneut falschen Zahlen im Beisein der OB genannt.

Richtig ist: In Ansbach gibt es seit Dezember 2015 exakt 1.149 Fahrten. Dies sind 148 Fahrten weniger als in den Jahren zuvor. Der neue Fahrplan berücksichtigt die Belange der Nutzer. Eine Umfrage bei allen weiterführenden Schulen ergab, dass der Schülerverkehr vollumfänglich gewährleistet wird. Auch der Berufsverkehr ist nicht betroffen.

Ansbach

  • Einwohner: 40.010
  • Fläche: 99,92 km2
  • Ortsteile: 54

Neumarkt

  • Einwohner: 38.800
  • Fläche: 79,03 km2
  • Ortsteile: 45
Schwabach
  • Einwohner: 39.941
  • Fläche: 40,80 km2

 

Bayreuth

  • Einwohner: 71.601
  • Fläche: 66,92 km2
  • Ortsteile: 74

Bamberg

  • Einwohner: 71.952
  • Fläche: 54,58 km2
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