Ansbach Plus | 16. August 2017 AN + | 16.08.2017

Bürgerinitiative für einen attraktiven ÖPNV in Ansbach – Stellungnahme

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Bürgerinitiative für einen attraktiven ÖPNV in Ansbach

Bürgerinitiative für einen attraktiven ÖPNV in Ansbach

Pressemitteilung

Bürgerinitiative für einen attraktiven ÖPNV in Ansbach

Erfolgreiches Bürgerbegehren schafft Handlungsspielräume für Mobilität in Ansbach

BI: Gewonnene 160 Busfahrten für Stärkung des Abendverkehrs und für bessere Anbindung der Innenstadt einsetzen – Haltestelle „Martin-Luther-Platz“ vorgeschlagen

„Falls sich das Bürgerbegehren am 28. Februar beim Bürgerentscheid zur Zukunft des ÖPNVs durchsetzt, entstehen neue Handlungsspielräume für Mobilität in Ansbach“, erklären die Einreicherinnen und Einreicher des Begehrens, Judith Hoppe (Vorsitzende des Behindertenbeirats), Wolfdieter Fuchs (verkehrspolitischer Sprecher des Seniorenbeirats), Villy Wiegel (Vorsitzende des Integrationsbeirats), Milan Schildbach (Sprecher des Jugendrats), Tobias Pape (Vorstandsmitglied Bund Naturschutz, Kreisgruppe Ansbach) und Prof. Dr. Astrid von Blumenthal (Vorsitzende Elternbeirat Gymnasium Carolinum).

Sollten mindestens 20 Prozent der Wahlberechtigten für das Bürgerbegehren (Wahlvorschlag 2) stimmen und weniger Wähler für das Ratsbegehren der Kürzungskoalition, stünden wöchentlich rund 160 zusätzliche Busfahrten zur Verfügung und es würde der einstimmige Beschluss des Stadtrats vom 24.03.2015 wieder gelten, wonach der Nahverkehrsplan der Stadt unter breiter Bürgerbeteiligung fortgeschrieben würde. Ziel der Bürgerinitiative (BI) „Attraktiver ÖPNV für Ansbach“ hierbei ist, mit den wiedergewonnenen Fahrten neue Zielgruppen zu erschließen und somit die Fahrgastzahlen deutlich zu erhöhen.

Besonderen Fokus legen die Initiatoren des Bürgerbegehrens zum einen auf die Stärkung Angebots in den Abendstunden: „Wir setzen uns dafür ein, dass Busse zumindest um ca. 19.30 Uhr sowie um ca. 20.30 Uhr aus der Innenstadt abfahren und die Stadtviertel sowie Außenorte bedienen. Damit bestünde wieder eine attraktive Alternative für Berufspendler sowie für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer des Einzelhandels, der etwa im Brücken- Center und in den Supermärkten stets bis 20 Uhr geöffnet hat. Zudem können so Bürger aus den Stadtteilen nach Feierabend wieder mit dem Bus zum Einkaufen in die Innenstadt fahren.“

Zum anderen will das Bürgerbegehren die Anbindung der Innenstadt deutlich verbessern. Dafür soll eine Haltestelle „Martin-Luther-Platz“ an der Einmündung Kronacher Straße/Würzburger Straße entstehen. Dies würde die vielen kleinen Geschäftslagen in der westlichen Altstadt spürbar aufwerten, die bislang keine fußläufige ÖPNV-Anbindung besitzen. Die wiedergewonnen Fahrten würden einen hohen Umlauf auf dem dadurch

Ansbach, 16.02.2016

entstehenden „Bus-Innenstadtring“ Schlossplatz – BrückenCenter – Martin-Luther-Platz – Promenade sicherstellen.

Als weitere Maßnahme zur Steigerung der Attraktivität des Busverkehrs möchte die BI die 2010 vorerst auf Eis gelegten Konzepte zur Busbeschleunigung im Rahmen der Nahverkehrsplanung geprüft wissen. „Die Wahlalternativen sind klar: Das Ratsbegehren steht für die Fortsetzung einer gescheiterten Verkehrspolitik mit steigenden Preisen, schlechtem Angebot und immer weniger Fahrgästen. Das Bürgerbegehren eröffnet hingegen viele Möglichkeiten, mit konkreten Schritten die Auslastung der Busse zu erhöhen und damit den Ansbacher ÖPNV sozial, ökologisch und wirtschaftlich nachhaltiger zu machen“, betont die BI abschließend.

i.V .
Boris-André Meyer

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