Ansbach Plus | 20. August 2017 AN + | 20.08.2017

Das Kraftfahrzeuggewerbe Bayern fährt weiter auf vollen Touren

NeujahrsEmpfang_KlausDieterBreitschwertMünchen_©MichaelVogel_0034

Klaus Dieter Breitschwert, Präsident des Kraftfahrzeuggewerbes Bayern, lädt zum Automobilen Neujahrsempfang

München. Zum elften Mal lud das Kraftfahrzeuggewerbe Bayern gemeinsam mit den sieben bayerischen Kfz-Innungen zum „Automobilen Neujahrsempfang“ ein – traditionell ins Verkehrszentrum des Deutschen Museums in München.

„Das Kraftfahrzeuggewerbe Bayern fährt weiter auf vollen Touren“ mit diesen Worten begrüßte der Präsident und Landesinnungsmeister des Kraftfahrzeuggewerbes Bayern Klaus Dieter Breitschwert rund 800 Gäste: Im zurückliegenden Jahr wechselten im Freistaat fast 1.160.000 Pkws den Besitzer (+ 3,9 Prozent) und über 620.000 Fahrzeuge wurden neu zugelassen (+ 3,2 Prozent).

Breitschwert stellte fest, dass davon aber nur 7.238 Fahrzeuge mit Elektro- oder Hybridtechnik ausgestattet waren: „Um diese Zahl in die von der Politik gewünschten Dimensionen zu bringen, diskutiert unser Land eine Kaufprämie für Elektrofahrzeuge. Hier gibt es gute ordnungspolitische Gründe dafür und dagegen. Diese Entscheidung muss die Politik treffen. Ich stehe daher einer solchen Prämie offen gegenüber, wenn dabei aber auch klar ist, dass die Finanzmittel für eine solche Kaufprämie für Elektrofahrzeuge aus den allgemeinen Haushaltsmitteln kommen müssen und nicht etwa durch Steuererhöhungen, zum Beispiel bei der Mineralölsteuer, kompensiert werden dürfen. Es darf nicht sein, dass stets immer die Autofahrer zur Kasse gebeten werden, wenn in unserem Land und in Europa Finanzmittel zusätzlich benötigt werden!“

Ehrengast war 2016 der bayerische Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr Joachim Herrmann. Dieser lobte das Kfz-Gewerbe als innovationsfreudiges und wichtiges wirtschaftliches Segment in Bayern. Mit Freude verkündete er auch kräftige Investitionen von über 3 Milliarden Euro für den Straßenausbau in Bayern in den kommenden Jahren sowie die Schaffung eines  Erprobungs-Autobahnabschnittes zwischen München und Ingolstadt mit digitaler Technik, die Zukunft des Straßenbaus.

Breitschwert dankte dem Minister angesichts zahlreicher Anknüpfungspunkte der Branche mit dem Ressort von Herrmann: „Wir konnten bei vielen Gesprächen und Terminen mit dir persönlich und mit deinen Beamten beruhigt feststellen, dass wir im Innenminister und seinem Ministerium starke Verbündete des Kraftfahrzeuggewerbes haben. Ich nenne beispielhaft die Bereiche Fahrzeuguntersuchungsverordnung, Telematik, E-Call oder unseren Licht-Test.“

 

Ehrengast war der bayerische Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr Joachim Herrmann Foto: © Michael Vogel

Ehrengast war der bayerische Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr Joachim Herrmann Foto: © Michael Vogel

Rund 800 Gäste kamen ins Verkehrszentrum des Deutschen Museums in München Foto © Michael Vogel

Rund 800 Gäste kamen ins Verkehrszentrum des Deutschen Museums in München Foto © Michael Vogel

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