Ansbach Plus | 22. August 2017 AN + | 22.08.2017

Dorfgemeinschaft spendet für Ansbacher Palliativstation und Verein Rauhreif

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Chefarzt Dr. Harald Scheiber und Christine Schwab von Rauhreif dankten Andreas Weisenstein (von links) für die Spende der Dorfgemeinde Ermetzhof.

Chefarzt Dr. Harald Scheiber und Christine Schwab von Rauhreif dankten Andreas Weisenstein (von links) für die Spende der Dorfgemeinde Ermetzhof.

Dorfgemeinschaft Ermetzhof spendet für guten Zweck – 1.500 Euro vom Erlös des Weihnachtsmarkts in gespendet

Gut 2.000 Euro kamen zusammen, als die 60 Einwohner von Ermetzhof, einem Ortsteil von Marktbergel, im Advent 2015 ihre Weihnachtsfeier veranstalteten. Diese wird im jährlichen Wechsel vom „Verein der Vereine“ der Marktgemeinde Marktbergel und von der Dorfge- meinschaft Ermetzhof ausgerichtet. Der Erlös aus dem Verkauf von selbstgemachten Bastelarbeiten und Köstlichkeiten aus der Küche wird traditionell für einen guten Zweck gespendet. In diesem Jahr fiel die Entscheidung für die Klinik für Palliativmedizin am Klinikum Ansbach sowie für Rauhreif, die Arbeitsgemeinschaft gegen sexuellen Missbrauch e.V. Zur Übergabe der Spende traf sich Andreas Weisenstein als Vertreter der Dorfgemeinschaft auf der Palliativstation in Ansbach mit dem dortigen Chefarzt Dr. Harald Scheiber und mit Christine Schwab, hauptamtliche Mitarbeiterin bei Rauhreif. Beide Einrichtungen erhielten je 750 Euro, der Restbetrag des Spendenerlöses ging laut Weisenstein an die Jungschar in Ermetzhof und den Verein der Vereine Marktbergel.

Dr. Scheiber ebenso wie Christine Schwab sprachen ihren Dank aus und betonten, dass sie diese Spenden als Ausdruck der Wertschätzung für ihre Arbeit empfinden. „Der Verein Rauhreif wird zum Teil durch Spenden finanziert, daher sind wir für jede Unterstützung dankbar“, sagte Christine Schwab. Der aktuelle Betrag werde für die Finanzierung von Kursen verwendet, mit denen Schulkinder zum Thema sexueller Missbrauch aufgeklärt werden. Solche Präventionsmaßnahmen bilden neben dem Notruftelefon und der persönli- chen Beratung eine der drei Säulen der Rauhreif-Arbeit.

Chefarzt Dr. Harald Scheiber betonte, in der von ihm gegründeten Palliativmedizin-Stiftung werde jeder Cent an Spendengeldern verantwortungsvoll verwendet und fließe nicht in die Verwaltung. Die jetzige Spende der Dorfgemeinschaft Ermetzhof sei für die Anschaffung von sogenannten Schmerzpumpen vorgesehen. Mit diesen Infusionssystemen können Patienten mit Schmerzmitteln versorgt werden, wenn sie nicht in der Lage sind, diese in Tablettenform einzunehmen. Schmerzfreiheit zur Erhaltung der Lebensqualität auch bei einer schweren, nicht heilbaren Krankheit ist eines der wichtigsten Ziele der Palliativmedizin.

Quelle: ANregiomed

 

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