Ansbach Plus | 21. August 2017 AN + | 21.08.2017

Freien Wähler: Ausbau der A6 und Lärmschutz

AN_Fliegerfest2015_ANLuftbilder_0197Im Bedarfsplan für Bundesfernstraßen 2004 und dessen Umsetzung in Nordbayern wird der Abschnitt der A 6 von Nürnberg nach Heilbronn als „weiterer Bedarf mit Planungsrecht“ eingestuft. Der sechsstufige Ausbau zwischen der Landesgrenze Baden-Württemberg/Bayern und dem Autobahnkreuz Nürnberg Ost hat begonnen. Der vordringliche Bedarf zwischen dem AK Nürnberg/Ost und AS Schwabach Süd (insgesamt 19 km) ist zum Teil schon fertiggestellt, im Bau oder bereits mit Baurecht versehen.

Nun geht es darum, wie und wann die restlichen 69 km (AS Schwabach West und AK Feuchtwangen/Crailsheim), die mit „weiterer Bedarf mit Planungsrecht“ eingestuft sind, in Angriff genommen werden. Die Verkehrsbelastung in diesem Streckenabschnitt ist in den letzten 10 Jahren enorm angestiegen, 20 % mehr PKW-Verkehr und über 48 % mehr LKW-Verkehr sind dabei zu verzeichnen. In einem Schreiben der Autobahndirektion Nordbayern vom 14.10.2015 heißt es: „Im Zeitraum zwischen 2010 und 2014 ist die Verkehrsbelastung auf der A6 zwischen dem AK Feuchtwangen/Crailsheim und der AS Schwabach-West um 4 % auf einen Mittelwert von 54.600 KfZ/24h. Der Schwerlastverkehr hat in diesem Zeitraum um 9 % zugenommen. Dies unterstreicht die Notwendigkeit des 6-streifigen Ausbaus in diesem Abschnitt der A6.“

Trotz enormer Verkehrsbelastungen sind entlang desselben Streckenabschnittes keinerlei Lärm-schutzmaßnahmen durchgeführt worden. „Es ist daher dringend erforderlich, dass die Streckenabschnitte zuerst ausgebaut werden, die nahe an Wohnbebauungen verlaufen. Mit dem damit verbundenen Lärmschutz, egal ob Lärmschutzwall oder –wand oder eine Wall-/Wand-Kombination, würden die Betroffenen endlich ‚normalen‘ Lärmschutzwerten ausgesetzt sein“, so Elke Homm-Vogel, Vorsitzende der FREIEN WÄHLER Ansbach.

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