Ansbach Plus | 16. August 2017 AN + | 16.08.2017

25. Tag der deutschen Einheit

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OB Carda Seidel: „Deutschland ist erwachsen geworden und nimmt seine Führungsrolle deutlicher wahr…“

Am Ansbacher Originalstück der Berliner Mauer begingen bei strahlendem Sonnenschein Bürger aus Ansbach und dem Landkreis den 25. Jahrestag der Deutschen Einheit. Oberbürgermeisterin Carda Seidel bewertete in ihrer Rede die Entwicklung Deutschlands, auch in der Wahrnehmung von außen, positiv. Sie wies aber auch darauf hin, dass die Umsetzung der Einheit – das Zusammenwachsen Deutschlands, aber auch eine Mammutaufgaben darstelle.

Der Tag der Deutschen Einheit sei nicht nur im Rückblick, sondern auch aus heutiger Wahrnehmung ein Tag des Glücks, tiefer Freude und Dankbarkeit für Deutschland, so die Oberbürgermeisterin. Zudem sei dieser ein Tag des Erinnerns und Gedenkens, so an das Leid, das Deutschland durch die Teilung erfahren habe, die Menschen, die zu Tode kamen, die mutigen DDR-Bürger, die die Freiheit erstritten und an den Mauerfall.

Deutschland, ja ganz Europa, stehe auch heute großen Herausforderungen gegenüber, wie insbesondere der Bewältigung der Flüchtlingsströme, die nach Deutschland und Europa drängten. Tausende und abertausende Menschen flöhen vor Krieg und Not, wie aus Syrien, Afghanistan und dem Irak und suchten nach Sicherheit und Frieden. Hilfe sei da selbstverständlich und Deutschland handele, denn seine eigene Geschichte verpflichte es in besonderer Weise. Allerdings mahnte Seidel auch eine gerechtere Verteilung der Flüchtlingsströme in Europa an.

Die Oberbürgermeisterin bedankte sich bei den städtischen Mitarbeitern für ihren vorbildlichen Einsatz und bei allen Ehrenamtlichen für ihr vielfältiges Engagement. Mit der dauerhaften Integration der Flüchtlinge stünden weiterhin große Aufgaben an. „Integration wird gelingen, wenn beide Seiten das Ihre dafür tun – wir und die Menschen, die in unserem Land leben wollen. Das heißt, wenn diese auch bereit sind, rasch unsere Sprache zu lernen und unsere Werte achten“, so die OB.

Abschließend forderte Seidel die Bürgerinnen und Bürger auf, auch künftig für die im Grundgesetz verankerten freiheitlichen und demokratischen Werte einzutreten.

Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von „Onoldia Brass“ unter der Leitung von Ernst Berendes.

Hier finden Sie die offizielle Rede der Oberbürgermeisterin zum Tag der deutschen Einheit.

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