Ansbach Plus | 22. August 2017 AN + | 22.08.2017

Hohe Qualität der Endoprothetik am Klinikum Ansbach zertifiziert

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Patientensicherheit und optimale Operationsergebnisse stehen im Mittelpunkt

Freuen sich über die Zertifizierung zum Endoprothetikzentrum (v.l.n.r.): Dr. Markus Weingärtner (Orthospine), Dr. Stephan G. Malinger (Orthospine), Dr. Jost Schmidt (Klinikum Ansbach), Dr. Axel del Gaizo (Orthospine), Prof. Dr. Franz-Xaver Huber (Klinikum Ansbach), Claudia B. Conrad (Stv. ANregiomed Vorstand), Heike Landshuter (Qualitätsmanagementbeauftragte) und Patrick Herrscher (ANregiomed Dienstleistungszentrum Qualitäts- und Risikomanagement)

Freuen sich über die Zertifizierung zum Endoprothetikzentrum (v.l.n.r.): Dr. Markus Weingärtner (Orthospine), Dr. Stephan G. Malinger (Orthospine), Dr. Jost Schmidt (Klinikum Ansbach), Dr. Axel del Gaizo (Orthospine), Prof. Dr. Franz-Xaver Huber (Klinikum Ansbach), Claudia B. Conrad (Stv. ANregiomed Vorstand), Heike Landshuter (Qualitätsmanagementbeauftragte) und Patrick Herrscher (ANregiomed Dienstleistungszentrum Qualitäts- und Risikomanagement)

Wegen des hohen Anspruchs an Patientensicherheit und medizinische Qualität wurde die Chirurgische Klinik II, Unfallchirurgie, Orthopädie und Wiederherstellungschirurgie des Klinikums Ansbach zusammen mit der Praxisklinik Orthospine durch die „EndoCert“ zum Endoprothetikzentrum zertifiziert. Im Endoprothetikzentrum werden Hüft- und Knieprothesen operiert, bzw. Wechseloperationen durchgeführt. Durch die zertifizierten Abläufe bei der Zusammenarbeit aller beteiligten medizinischen Bereiche kann eine bestmögliche Behandlung und umfassende Betreuung gewährleistet werden.

Die langjährige Erfahrung der Kooperation aus dem Ansbacher Chirurgenteam und den Ärzten der Praxisklinik Orthospine bildet die Basis für ein hohes Maß an Kompetenz, was für maximale Sicherheit und langfristige Erfolge bei der Versorgung von Patienten mit Gelenkersatz entscheidend ist. Mit der Gründung des Zentrums werden diese Kriterien noch weiter optimiert. Im Mittelpunkt steht dabei immer die patientenorientierte und sichere Versorgung, mit der die Patienten auf schonende Art ihre Mobilität zurückgewinnen können.

Das Zertifizierungssystem EndoCert wurde von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) ins Leben gerufen, um eine hohe Qualität in der endoprothetischen Versorgung zu gewährleisten. Für die Zertifizierung muss das neue Zentrum strenge Kriterien erfüllen, denn sie setzt voraus, dass sich eine Einrichtung intensiv mit dem Thema des künstlichen Gelenkersatzes auseinandersetzt und die durch die Fachgesellschaft aufgestellten Qualitätsanforderungen erfüllt. So waren unter anderem der interdisziplinäre Behandlungspfad, die Qualität und Quantität der chirurgischen Eingriffe und die Qualifikation der Mitarbeiter Merkmale der Begutachtung. Darüber hinaus wurde die Kommunikation mit den Patienten und zuweisenden Ärzten bewertet und wie die Patienten in den Behandlungsprozess einbezogen werden. Auch hat sich die Klinik verpflichtet, die Behandlungsergebnisse ihrer Endoprothetik-Operationen konsequent durch Dritte überprüfen zu lassen und sämtliche Komplikation zu erfassen.

In einer zweitägigen Begehung wurde das geplante Zentrum auf diese Punkte hin durchleuchtet. Zu diesem Zweck waren im April Dr. med Ralf Schmidt vom MVZ Oberberg und Dr. med Bernhard Egen von der Raphaelsklinik Münster am Klinikum Ansbach und in der Praxis Orthospine unterwegs und konnten abschließend die hohe Qualität der Patientenversorgung und die Einhaltung der vorgegebenen Kriterien bescheinigen.

„Die zertifizierten und optimierten Behandlungsabläufe in dem neuen Zentrum stellen sicher, dass Patienten auch bei sehr komplexen Fällen und schwerwiegenden Nebenerkrankungen mit der erforderlichen Kompetenz interdisziplinär betreut werden. Nur so können Komplikationen minimiert werden“, erläutert der Chefarzt der Chirurgischen Klinik II, Prof. Dr. Franz-Xaver Huber. „Die Patienten profitieren daher am meisten von der Zertifizierung: Sie können sich durch die Auszeichnung darauf verlassen, dass ihr Schutz und das optimale Operationsergebnis immer im Mittelpunkt stehen, dass sie von erfahrenen Operateuren betreut werden, die sich regelmäßig fortbilden und dass sämtliche erforderlichen Fachbereiche in enger Zusammenarbeit tätig werden“, sagt Dr. Axel del Gaizo von der Praxisklinik Orthospine. Als Hauptoperateure werden neben Prof. Dr. Huber und Dr. del Gaizo auch der Leitende Oberarzt Dr. Jost Schmidt (Chirurgische Klinik II), Dr. Stephan Malinger (Orthospine) und Dr. Markus Weingärtner (Orthospine) tätig sein. Eng eingebunden sind darüber hinaus vor allem Anästhesisten, Radiologen, Gefäßchirurgen, Onkologen und Physiotherapeuten.

„Die Zertifizierung ist eine große Auszeichnung für uns“, sagt Klinikdirektor Lars Anwand. „Obwohl wir bereits hervorragend aufgestellt sind, liefern solche Überprüfungen die Chance sich stetig zu verbessern, was wiederum unseren Patienten zugutekommt.“ Zukünftig wird sich das Zentrum jedes Jahr einer Überprüfung durch die externen Fachexperten stellen müssen, um zu gewährleisten, dass die hohe Qualität im Zentrum auch gehalten wird und die Abläufe ständig verbessert werden.

Das Endoprothetikzentrum am Klinikum Ansbach ist das erste Zentrum im Landkreis, das dieses begehrte Zertifikat erhielt. Nächstes Jahr soll die ANregiomed Klinik Dinkelsbühl als weiterer Standort des Endoprothesenzentrums ebenfalls zertifiziert werden.

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