Ansbach Plus | 19. August 2017 AN + | 19.08.2017

Das waren die Ansbach Open 2015

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Kultur-Referentin Ute Schlieker, Florian Brendel, Kammer-Events, und das Organisationsteam haben ein gutes Händchen bei der Auswahl der diesjährigen Akteure bewiesen. Wohl in keinem anderen Jahr konnte so sehr behauptet werden: Da ist für wirklich jeden was dabei.

Los ging es am Freitag bei bestem Wetter mit Jethro Tull’s Ian Anderson. Circa 1300, meist ältere Besucher, lauschten den Klängen von Ian Anderson auf seiner Querflöte. Der Künstler und seine Band sind alte Hasen im Musikgeschäft; der Auftritt war eine runde Sache. Schiefe Töne vernahm man allerdings im Vorfeld, als der Musiker über sein Tourmanagement ein Fotoverbot aussprechen ließ. Während eine trotzdem mitgebrachte Kamera konfiszierte wurde, haben wir uns an die Anweisung gehalten und – dann eben nicht – Bilder von der Bühne gemacht. Ob da die Rechnung nicht ohne die Smartphone-Erfindung gemacht wurde… Die Konzertbesucher jedoch waren anfangs zufrieden, später begeistert, und am Ende hielt dann auch die Besucher auf den Sitzplätzen nichts mehr auf selbigen.

Deutlich kühler als am Freitag war es dann am Samstag zu Klassik rockt! Die gemäßigteren Temperaturen haben der Stimmung aber keinen Abbruch getan. Das Konzert mit dem Ansbacher Kammerorchester, der Kantorei und vielen Gästen auf der Bühne erntete von Beginn an warmen Applaus. Die Leistungen der heimischen Künstler unter der Leitung von Dekanatskantor Carl Friedrich Meyer dürften manchen Besucher sicher überrascht haben.

Den gelungenen Auftakt machte Robbie Williams bzw. die Klassik-Version von „Let me entertain you“ – das Publikum kam der Bitte nach und ließ sich sehr, sehr gut unterhalten. Ob Soundchecks oder Böhm & Friends, Meyer oder Chormitglieder – die Freude an diesem Auftritt war ansteckend fast greifbar. Und dank Franziska „Siska“ Seidler wohnte der lauen Sommernacht auch noch ein irgendwie magischer Zauber inne.

Schon lange vorher ausgebucht war die Veranstaltung am Sonntag mit Mark Forster und Andreas Bourani und der Vorgruppe Lokomotor.

Mark Forster 26. Juli 2015 Ansbach Open ReitbahnUnd bereits Stunden vor dem Einlass warteten die vornehmlich jungen Besucher darauf, die Reitbahn stürmen und sich die besten Plätze sichern zu können.

Mark Forster 26. Juli 2015 Ansbach Open ReitbahnWir haben Mark Forster am Nachmittag am Veranstaltungsort kurz zum Foto- und Videotermin getroffen und einen sympathischen jungen und absolut lockeren Künstler kennengelernt. Ob das im für uns als Selfie gedrehten Video verlautbarte Ansinnen, sich in Ansbach niederlassen zu wollen, ernst zu nehmen ist. Die jungen Mädels möchten es gern glauben und wären sicherlich entzückt. Aber auch ältere Semester hatten Spaß an Mark Forster, der nach der prima Vorband Lokomotor, um 19:30 Uhr auf die Bühne gesprungen ist und souverän für Stimmung gesorgt hat. Den krönenden Schlussakkord gab es später von Andreas Bourani nach seinem Auftritt.

Und ganz am Ende des Wochenendes hat dann sogar der Himmel ein wenig geweint, dass Ansbach Open zu Ende sind. Und wir mit ihm.

Aber nächstes Jahr heißt es dann ja schon wieder: Reitbahn frei für Ansbach Open 2016!

 

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