Ansbach Plus | 17. August 2017 AN + | 17.08.2017

150 Jahre Otto Modersohn – Ausstellung in der Orangerie

Tür an Tür mit den Konzerten der Bachwoche –

Jubiläums- und Verkaufsausstellung vom 31. Juli bis 9. August 2015

 

Am 22. Februar 2015 jährte sich Otto Modersohns Geburtstag zum 150. Mal. Zur Feier dieses Ereignisses präsentiert Dr. Michael Nöth – Internationaler Kunsthandel vom 30. Juli bis zum 9. August im Grünen Saal der Orangerie in Ansbach – Tür an Tür mit den Konzerten der Bachwoche – die Jubiläums- und Verkaufsausstellung „150 Jahre Otto Modersohn“. Seit langem auf dessen Werk spezialisiert, hat Nöth Gemälde aus allen wichtigen Schaffensperioden des Künstlers von den frühen Worpsweder Bildern bis zu den späten Fischerhuder Arbeiten zusammengetragen. Mit Bayreuth, Berlin, Wiesbaden und Köln werden weitere folgen. Vorausgesetzt natürlich, dass die Ausstellung in Ansbach nicht ausverkauft wird.

Wenn der Name Modersohn fällt, denken die meisten an Paula Modersohn-Becker. Dass das so ist, ist zuallererst Otto Modersohn zu verdanken, der der früheste und beständigste Bewunderer und Förderer des Werks seiner Frau war. Bis an sein Lebensende nimmt er in seinen Tagebucheinträgen immer wieder Bezug auf ihre Meinung in Kunstfragen. Die Bewunderung war gegenseitig.

Vielleicht sah Paula 1897 auch „Abend in Worpswede“ aus Nöths Angebot (siehe unten). Otto Modersohn war und ist der wichtigste Maler der Worpsweder Künstlergruppe – ihr unangefochtener „Star“.

Nöths Ausstellung bietet nun Gelegenheit, Modersohns stilistisch erstaunlich vielseitiges Werk anhand von ca. 20 ausgewählten Gemälden im Detail kennenzulernen.

Angaben zu den abgebildeten Gemälden:

1897
„Ich fand ein höchst originelles Dorf, das auf mich einen durchaus fremdartigen Eindruck machte“ (Otto Modersohn, Worpswede-Tagebuch 1889)
Otto Modersohn (1865 Soest – 1943 Rotenburg / Wümme)

ABEND IN WORPSWEDE

Ausgeführt um 1897, Öl auf Leinwand, 70,5 x 112,5 cm
Signiert links unten: O Modersohn; Gutachten von Christian Modersohn, Otto Modersohn Museum, Fischerhude, 27.4.1994

1891
„…alles muß lebendig, charakteristisch sein voll freier Stimmung […] Wenn man alles klar empfindet, dann kann man es auch malen.“ (Karlsruher Tagebuch, 1889) Otto Modersohn (1865 Soest – 1943 Rotenburg / Wümme)

BIRKEN AM HANG

Gemalt um 1891, Öl auf Papier, auf Karton aufgezogen, 39,5 x 59,5 cm
Gutachten von Rainer Noeres, Otto Modersohn Museum, Fischerhude, 20. März 2015

1943
„…der Winter in Fischerhude ist mir lieber als der Sommer [,,,] Ich liebe das Nebelige Verschwimmende.“ (Modersohn, 5.5.1935)
Otto Modersohn (1865 Soest – 1943 Rotenburg / Wümme)

MOORLANDSCHAFT

Öl auf Leinwand, 64 x 94 cm; Signiert und datiert rechts unten: O.Modersohn 43; Gutachten von Christian Modersohn, Otto Modersohn Museum, Fischerhude, 10.2.1998

 

1939
Otto Modersohn (1865 Soest – 1943 Rotenburg / Wümme)

ÜBERSCHWEMMUNG

Öl auf Leinwand, 47 x 64 cm; Signiert und datiert rechts unten: O Modersohn 39; Gutachten von Rainer Noeres, Otto Modersohn Museum, Fischerhude, Juli 2014

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