Ansbach Plus | 22. August 2017 AN + | 22.08.2017

Notfallplan der Regierung angelaufen: Weitere Notunterkunft wird in Meinhardswinden vorbereitet

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Da die Stadt Ansbach, wie schon berichtet, im Rahmen des Notfallplans der Staatsregierung, 100 Notflüchtlinge aufnehmen muss, wurde in den vergangenen Tagen neben der Notunterkunft in der Sporthalle in Schalkhausen für 70 Flüchtlinge, nach baulich geeigneten Unterbringungsmöglichkeiten für 30 weitere Notflüchtlinge gesucht.

Diese wurden im ehemaligen Kindergarten in Meinhardswinden gefunden. Auch wenn aktuell noch nicht absehbar ist, ob die 30 Plätze für Notflüchtlinge auch tatsächlich in der nächsten Zeit belegt werden, muss die Stadt bereits jetzt die entsprechenden Vorbereitungen treffen, um eine kurzfristige Aufnahme der Notflüchtlinge sicher stellen zu können.

„Das Gebäude ist ein ehemaliger kirchlicher Kindergarten, der seit Inbetriebnahme des neuen Kindergartens im früheren Gebäudeteil der Hauptschule der Waldschule derzeit keine Verwendung für seinen ursprünglichen Zweck mehr hat“, erklärte Baureferent Jochen Büschl. „Mit den notwendigen technischen Umrüstungen und Vorbereitungen insbesondere im Sanitärbereich sind wir aktuell beschäftigt.“

Sobald klar ist, dass eine Aufnahme der Notflüchtlinge im ehemaligen Kindergartengebäude erfolgen wird, wird die Stadt, wie schon in Schalkhausen, die Bürgerinnen und Bürger gerne direkt vor Ort informieren, kündigte Oberbürgermeisterin Carda Seidel an. Schon jetzt bittet Seidel bei der Bevölkerung um Verständnis und Mitgefühl für die Flüchtlinge.

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