Ansbach Plus | 20. August 2017 AN + | 20.08.2017

Kunstverein spendet wertvolle Exponate aus dem 17. und 18. Jahrhundert für Markgrafenmuseum

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Ein lange verschollen geglaubter Kupferstich von 1686 und die Erstausgabe von „Osteologische Tafeln oder Abbildungen aller Beine eines vollkommenen menschlichen Körpers“ vom Leibarzt des Markgrafen Carl Alexander darf das Markgrafenmuseum nun sein Eigen nennen. Möglich wurde dies durch die großzügige Schenkung des Ansbacher Kunstvereins.

DSC05641Die erste Vorsitzende Renate Herrmann und der zweite Vorsitzende Alexander Biernoth übergaben die beiden Kunstschätze im Beisein einiger Vorstandsmitglieder im Markgrafenmuseum an Oberbürgermeisterin Carda Seidel, die sich nicht nur für die großzügige Spende, sondern auch für das sehr engagierte Wirken des Kunstvereins bedankte. Museumschef Dr. Wolfgang Reddig verkündigte, dass die beiden Exponate im Rahmen mehrerer Sonderausstellungen gezeigt werden sollen.

Der Kupferstich aus dem Jahr 1686 stammt von dem Nürnberger Kupferstecher und Mathematiker Georg Christoph Eimmart. Der Stich zierte das Titelbild der Leichenpredigt für den Markgrafen Johann Friedrich von Brandenburg-Ansbach und zeigt unter anderem eine Stadtansicht Ansbachs Ende des 17. Jahrhunderts. Sie ist mit den Worten „Wie Sonn und Mond der Erd stäts schein, Bleib Anspach Dir das Glück vereint“ überschrieben. Das anatomische Werk aus dem Jahr 1767 von Christoph Jacob Trew beeindruckt durch zahlreiche Kupferstiche zum Bau des menschlichen Körpers.

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