Ansbach Plus | 18. August 2017 AN + | 18.08.2017

Russland – Lettland – Deutschland – Italien: ein weiter Weg für Schmuggelgut

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Foto: copyright Zoll

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Gut 10 Kilogramm unverzollten Silberschmuck im Wert von 9.000 Euro fanden Beamte der Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Nürnberg letzte Woche in einem lettischen Fahrzeug.

Bei einer Kontrolle auf dem Parkplatz Geisberg (zwischen Lichtenau und Ansbach) an der Autobahn 6 Nürnberg – Heilbronn fanden die Beamten auf der Ladefläche eines silbergrauen Kleintransporters kiloweise Silberschmuck russischer Herkunft.
Der 48 – jährige Fahrer, der auf dem Weg nach Italien war, konnte für die Waren keine Verzollungsnachweise vorlegen. Er gab an, bereits seit sieben Jahren regelmäßig Silberschmuck aus Russland selbst oder mit Hilfe von Kurieren einzuschmuggeln und diesen in Italien oder Griechenland zu verkaufen.

Foto: copyright Zoll

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Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung eingeleitet. Die Waren durfte er nach Zahlung der Abgaben in Höhe von knapp 1.000 Euro und einer Sicherheitsleistung in gleicher Höhe für die zu erwartende Geldstrafe mitnehmen.

Quelle: Hauptzollamt

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