Ansbach Plus | 16. August 2017 AN + | 16.08.2017

Gegen Stromtrasse: Beteiligung noch bis 31. März möglich

avatar

Stromtrasse: Beteiligung noch bis 31. März möglich

Landrat Dr. Jürgen Ludwig und die Bürgermeister Helmut Schnotz (Bechhofen), Dr. Jürgen Pfeiffer (Heilsbronn) und Gerhard Korn (Neuendettelsau) hoffen, dass das Nein gegen die Stromtrasse noch oft angeklickt wird. Bis zum 31. März können sich Bürgerinnen und Bürger gegen die geplante durch den Landkreis Ansbach verlaufende Stromtrasse Gundremmingen-Wolmirstedt im Internet aussprechen.

Möglich ist dies auf der Internetseite der Europäischen Kommission unter

https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/a260e50b-4b70-2ff6-f8eb-dff8771fae06#

sowie über die Internetseite des Landkreises Ansbach unter www.landkreis-ansbach.de, wo es gilt ein Nein bei dem Projekt 130 Gundremmingen-Wolmirstedt anzukreuzen.

 v.l.n.r. Bürgermeister Gerhard Korn, Kreisbaumeister Bernd Strobel, Bürgermeister Helmut Schnotz, Landrat Dr. Jürgen Ludwig und Bürgermeister Dr. Jürgen Pfeiffer.

v.l.n.r. Bürgermeister Gerhard Korn, Kreisbaumeister Bernd Strobel, Bürgermeister Helmut Schnotz, Landrat Dr. Jürgen Ludwig und Bürgermeister Dr. Jürgen Pfeiffer.

Das Votum, dass Bürger, Gemeinden, Verbände und Unternehmen auf der Internetseite abgeben können, wird im Rahmen eines sogenannten Konsultationsverfahrens der Europäischen Kommission berücksichtigt. Dabei werden zahlreiche energiewirtschaftliche Projekte auf einen Überarbeitungsbedarf hin geprüft. Der Landrat und die Bürgermeister bezweifeln nach wie vor die Notwendigkeit der geplanten Gleichstromtrasse.

„Das Konsultationsverfahren der EU bietet eine gute Möglichkeit sich zu dem Thema zu äußern und damit auch Einfluss auf den weiteren Verlauf der Planung zu nehmen“, so Landrat Dr. Jürgen Ludwig. Bürgermeister Helmut Schnotz betont, dass die 26 Mitgliedskommunen der Entwicklungsgesellschaft Region Hesselberg weiterhin geschlossen Flagge gegen die Trassenpläne zeigen. Auch die Bürgermeister der Gemeinden Heilsbronn und Neuendettelsau, Dr. Jürgen Pfeiffer und Gerhard Korn, sind sich sicher, dass die Pläne für Stromtrassen grundsätzlich überdacht werden müssen. Für eine intelligente Weiterentwicklung des Themas Energiewende gelte es nachhaltige Lösungen zu suchen, die keinen solch massiven Eingriff für Mensch und Natur bedeuten.

Dr. Ludwig sprach sich gemeinsam mit dem Kreisausschuss des Landkreises Ansbach und der kommunalen Allianz (kommA) bereits im vergangenen Jahr in einer Resolution gegen die geplante Stromtrasse aus. Zudem nahmen er und die Bürgermeister bereits an Protestkundgebungen teil, die von vielen Bürgern unterstützt wurden.

Stadtwerke Ansbach
Anzeige
Stadtwerke Ansbach
Anzeige
Stadtwerke Ansbach
Anzeige
Stadtwerke Ansbach
Anzeige