Ansbach Plus | 22. August 2017 AN + | 22.08.2017

Veranstaltung mit begehbarem Darmmodell am 20. März in der Karlshalle

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Darmzentrum Westmittelfranken – ein Erfolgsmodell präsentiert sich

Veranstaltung mit begehbarem Darmmodell am 20. März in der Karlshalle

Vor gut acht Jahren wurde das Darmzentrum Westmittelfranken als erstes seiner Art in Bayern ins Leben gerufen und seither jedes Jahr von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Am Freitag, 20. März, präsentiert sich das Zentrum mit einem begehbaren Darmmodell von 10 bis 16 Uhr im Ansbacher Kulturzentrum am Karlsplatz.

„Darmmodell“: Bereits im vergangenen Jahr fand der Informationstag mit begehbarem Darmmodell großen Anklang

„Darmmodell“: Bereits im vergangenen Jahr fand der Informationstag mit begehbarem Darmmodell großen Anklang

Im Darmzentrum Westmittelfranken, das unter Leitung von Prof. Dr. Thomas Meyer, Chefarzt der Chirurgischen Klinik I (Allgemein- und Viszeralchirurgie, chirurgische Onkologie) am Klinikum Ansbach, steht, arbeiten Ärzte verschiedener Fachrichtungen aus dem Klinikum Ansbach und aus dem Bereich der niedergelassenen Kollegen der Region in einem Netzwerk mit anderen medizinischen und sozialen Fachgruppen zusammen. Oberstes Ziel dabei ist eine optimale Versorgung von Patienten mit Darmkrebs von der Diagnose über die Nachbehandlung bis hin zum Abschluss der Nachsorge.

In den vergangenen Jahren wurden im Darmkrebszentrum ca. 550 Patienten mit erstmals festgestellten bösartigen Tumoren am Dickdarm und Mastdarm behandelt und operiert. Jeder Patient wird in einer speziellen Tumorkonferenz gemeinsam besprochen, um anschließend einen Behandlungsplan festzulegen. Seit kurzem können sich auch die Kliniken in Dinkelsbühl und Rothenburg per Videokonferenz zuschalten. Dabei orientiert man sich eng an den Leitlinien der Fachgesellschaften. Durch die Konzentration von Patienten im Zentrum sinken Komplikationsraten deutlich. Das liegt unter anderem daran, dass die Patienten durch die strukturierte Betreuung im Darmkrebszentrum mit direktem Kontakt zu den weiterbehandelnden Ärzten eine nach den Leitlinien erforderliche Nachbehandlung nach Operation (zum Beispiel Chemo- oder Strahlentherapie) konsequenter – und damit häufiger – erhalten als in anderen Einrichtungen. Sowohl die diagnostischen als auch die operativen Maßnahmen wurden innerhalb des Zentrums über die Zeit hinweg weiterentwickelt, so z.B. auch die minimal-invasiven Tumoroperationen, die sogenannte „Schlüssellochchirurgie“.

„Darmmodell“: Bereits im vergangenen Jahr fand der Informationstag mit begehbarem Darmmodell großen Anklang

„Darmmodell“: Bereits im vergangenen Jahr fand der Informationstag mit begehbarem Darmmodell großen Anklang

Ein besonderes Anliegen des Zentrums ist darüber hinaus die Darmkrebsvorsorge, auf deren Bedeutung in den vom Zentrum regelmäßig organisierten Fortbildungsveranstaltungen immer wieder hingewiesen wird. Zwar sinken die Zahlen der Neuerkrankungen bundesweit, Entwarnung kann aber nicht gegeben werden. Noch immer erkranken jedes Jahr etwa 62.500 Menschen in Deutschland neu an Darmkrebs, nur ein sehr geringer Anteil der anspruchsberechtigten Personen nimmt aber an der Darmkrebsvorsorge teil.

Um den Vorsorgegedanken noch stärker in den Vordergrund zu rücken, lädt das Darmzentrum Westmittelfranken am Freitag, 20. März, zum Informationstag ins Ansbacher Kulturzentrum am Karlsplatz ein. Von 10 bis 16 Uhr bieten Fachärzte des Darmkrebszentrums neben Vorträgen auch Führungen durch ein begehbares Darmmodell an und ANregiomed-Diätassistentinnen geben hilfreiche Tipps zur richtigen Ernährung. Ebenso ist die ILCO-Selbsthilfegruppe Ansbach mit einem Infostand vertreten. Der Eintritt ist frei.

Quelle: ANregiomed

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