Ansbach Plus | 17. August 2017 AN + | 17.08.2017

Landrat Dr. Ludwig bittet Ministerpräsidenten um Unterstützung gegen Stromtrassenpläne

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Landrat Dr. Ludwig bittet Ministerpräsidenten um Unterstützung gegen Stromtrassenpläne

Landrat Dr. Jürgen Ludwig setzt sich weiterhin für den Schutz des Landkreises Ansbach vor unnötigen Stomtrassen ein. In einem Brief an den Bayerischen Ministerpräsidenten Seehofer betont er, dass „der Bedarf solcher Trassen für Deutschland, Bayern und den Landkreis Ansbach bislang nicht überzeugend dargelegt werden“ konnte. Der Landrat unterstreicht dabei die geleisteten großen Investitionen der Bevölkerung und des Landkreises Ansbach. Im Landkreis Ansbach wurden bereits im Jahr 2010 63 Prozent des Strombedarfs durch Strom aus erneuerbaren Energien gedeckt. Damit liegt der Landkreis Ansbach weit über dem Bundesdurchschnitt von 17 Prozent und sogar bereits oberhalb der Ziele für das Jahr 2020.

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Dr. Ludwig

Auf die Bitte von Dr. Ludwig hin, dass sich der Ministerpräsident dafür einsetzen möge, dass es keine überregionalen Stromtrassen durch den Landkreis Ansbach geben soll, kam nun Antwort aus München. Darin erklärt der Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, Dr. Marcel Huber, dass Bayern nicht durch Stromtrassen belastet werden dürfe, während Erzeugungskapazitäten und Wertschöpfung anderswo entstünden. Dr. Huber versicherte, dass sich die Staatsregierung in Berlin mit Nachdruck in diesem Sinne einsetzen werde und eine Verständigung mit dem Bund im Laufe des Jahres anstrebe. Zudem kündigte der Leiter der Staatskanzlei in dem Antwortschreiben an, den Brief des Landrats an das Wirtschaftsministerium weiterleiten zu wollen.

Der Landrat des flächenmäßig größten Landkreises in Bayern lehnt die Stromtrassenpläne seit deren Bekanntwerden gemeinsam mit Bürgern und Mandatsträgern der Region entschieden ab. Dies machte er bereits durch die Verabschiedung der Resolution im vergangenen Jahr, die Teilnahme an Kundgebungen und in Gesprächen mit Bürgern und Mandatsträgern deutlich.

Quelle: Landratsamt

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