Ansbach Plus | 19. August 2017 AN + | 19.08.2017

63. Woche der Brüderlichkeit unter dem Motto „Im Gehen entsteht der Weg“

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„Wir sind schon ein gutes Stück vorangekommen in den letzten Jahrzehnten – auf dem Weg zu einem von Verständnis und Toleranz geprägten jüdisch-christlichen Verhältnis“, so Oberbürgermeisterin Carda Seidel bei der Eröffnung der Woche der Brüderlichkeit in der Synagoge Ansbach. Allerdings müsse man sich, wie einige schreckliche Ereignisse in den letzten Monaten gezeigt hätten, klar zu einem friedlichen, offenen und toleranten Miteinander bekennen, daran weiter arbeiten und aktiv dafür eintreten.

ANPlWocheBruederlichkeitPfarrer Dr. Johannes Wachowski ging in seiner Rede auf die Bedeutung der Kippa ein und beleuchtete die aktuelle Diskussion, ob Juden in sog. Problemvierteln auf diese verzichten sollten oder nicht. Wie auch die Oberbürgermeisterin, wies er darauf hin, dass ein Verzicht auf das Tragen der Kippa nicht die Lösung sei. Vielmehr müssten Christen und Juden gemeinsam antisemitischen Tendenzen mutig entgegentreten.

Der Austausch zwischen den Religionen, gegenseitige Achtung und ein friedliches Miteinander standen auch im Mittelpunkt des Konzerts des Chors „Freudensprung“ unter Leitung von  Ulrike Bellemann, Bernd Dittl am Akkordeon und Christa Reller an der Querflöte.

Die Oberbürgermeisterin dankte Pfarrer Dr. Johannes Wachowski und dem gesamten Arbeitskreis sowie allen Mitwirkenden für das große Engagement bei Vorbereitung und Durchführung der „Woche der Brüderlichkeit“.

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