Ansbach Plus | 22. August 2017 AN + | 22.08.2017

Bisher erfolgreicher Verlauf des Bürgerbegehrens „Die bleibt!“

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  • Am 04. März 2015
Foto: Timo Ebert

Foto: Timo Ebert

Die Bürgerinitiative „Die bleibt – Weinbergschule in städtischer Hand!“ (BI) konnte mit ihrem Infostand an der Riviera vergangenen Samstag die Unterschriftensammelaktion für das Bürgerbegehren erfolgreich fortsetzen. Insgesamt haben sich bisher etwa 900 Ansbacher gegen eine Privatisierung des Altbaus der Schule ausgesprochen.

Die in der Lokalzeitung und auf AN+ hier veröffentlichten Aussagen von Manfred Stephan und Hannes Hüttinger, Fraktionsvorsitzende der BAP, bedürfen allerdings einer Richtigstellung. Aktuell wird nicht nur – wie behauptet – ein Raum des sanierungsbedürftigen Altbaus durch die Weinbergschule genutzt, sondern ganze sechs, was Herrn Stephan seit der gemeinsamen Begehung im vergangenen Dezember bekannt ist. Entgegen Stephans Meinung kann auch die Stadt Ansbach Förderelder oder Darlehen zu Sonderkonditionen z.B. aus Programmen auf EU-, Bundes- und Länderebene beantragen. Diese werden hauptsächlich projektbezogen und nur in Einzelfällen abhängig vom Antragsteller bewilligt.

In einem anderen Artikel der FLZ teilte Frau Oberbürgermeisterin Carda Seidel mit, dass ein Verkauf der gesamten Schule nicht zur Debatte stünde. Die Sorgen vieler Ansbacher halte sie deshalb für unbegründet. Die Bürgerinitiative weist aber auf den bereits im letzten Jahr gefassten Stadtratsbeschluss hin, in dem für den Verkauf des sanierungsbedürftigen Altbaus gestimmt wurde. Das ehemalige städtische Eigentum soll im sanierten Zustand zurückgemietet werden. Nach Meinung der BI eine Milchmädchenrechnung, die nur kurzfristig für Entlastung des Haushalts sorgt und unter dem Strich den Ansbachern teurer zu stehen kommen wird.

Die BI rechnet mit vielen weiteren Unterschriften durch die für kommenden Samstag geplanten Sammelaktionen vor Verbrauchermärkten am Schleifweg und der Rothenburger Straße und dem Rücklauf der vom Elternbeirat an die Weinbergschüler verteilten Listen.

Autor: Timo Ebert

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