Ansbach Plus | 20. August 2017 AN + | 20.08.2017

SPD, Grüne, Freie Wähler und Offene Linke bringen sich gegen die Innenstadt in Position

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Eine bedauerliche Übereinstimmung beim Thema Innenstadtförderung zeigten SPD, Grüne, Freie Wähler und Offene Linke in der letzten Stadtratssitzung. Man war sich einig, den Rezatparkplatz nicht nur nicht sanieren zu wollen, sondern gleich ganz abzuschaffen. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Porzner kann sich als Ersatz dafür anscheinend ein Parkhaus bei der Alten Poststraße vorstellen. Diese Vorstellungskraft in allen Ehren. Aber wer einen so radikalen Vorschlag macht, sollte dann schon etwas präziser werden. Genauere Angaben zu einem möglichen Standort und zur Finanzierung des Vorhabens wurden dem Stadtrat jedoch vorenthalten. Damit bleibt das ganze wohl leider eine fixe, aber unrealistische Idee. Vor allem aber wäre ein solches – grundsätzlich wünschenswertes – Parkhaus in der Alten Poststraße am völlig falschen Standtort um ein adäquater Ersatz für den Rezatparkplatz sein zu können. Dieser nämlich stellt für die Geschäftslagen und die Gastronomie im Norden der Altstadt die optimale Erschließung dar und sichert so die schnelle fußläufige Erreichbarkeit dieses Bereichs unserer Altstadt. In den Zukunftsplänen der SPD wäre dieser Teil der Innenstadt verkehrstechnisch völlig abgehängt.

Rezatparkplatz

Rezatparkplatz

Bedauerlich an dem Vorschlag der SPD waren jedoch auch die politischen Jubelrufe aus den anderen Stadtratsfraktionen: Die FW-Stadträtin Homm-Vogel, auch stets bestrebt, sich als Innenstadt-Funktionärin bei City-Marketing zu profilieren, schloss sich der gewünschten Auflösung des Rezatparkplatzes an. Und auch Grüne und Offene Linke verkennen die immense Bedeutung des Rezatparkplatzes:
Für die Attraktivität und Vitalität der Altstadt ist der Rezatparkplatz unverzichtbar. Jede Geschäftslage und jede Gastronomie ist auf Parkplätze in unmittelbarer Nähe angewiesen. Die optimale Erreichbarkeit mit dem PKW ist das Erfolgsrezept für jedes Einkaufszentrum. Im Rahmen unserer Möglichkeiten müssen wir dieses auch der Altstadt zur Verfügung stellen. Hierfür ist der Rezatparkplatz alternativlos. Vielmehr sollte die längst überfällige Sanierung angegangen und in diesem Rahmen auch geprüft werden, ob eine bessere Zufahrtssituation erreicht werden kann.

Andreas Schalk                                                            Thomas Deffner
CSU-Fraktionsvorsitzender                                       Bürgermeister
stellv. CSU-Fraktionsvorsitzender

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