Ansbach Plus | 19. August 2017 AN + | 19.08.2017

Umbau Kreuzung bei Heilsbronn: Kreisverkehr doch möglich!

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MdL Jürgen Ströbel: Die öffentliche Meinung macht‘s: Umbau der Kreuzung zwischen Aich und dem Industriegebiet Heilsbronn – Kreisverkehr ist doch noch möglich


Jürgen_Ströbel,_MdLHeilsbronn – Die öffentliche Meinung bewirkt manchmal mehr als Vorschriften. So geschehen beim geplanten Umbau der Kreuzung auf der Staatsstraße südlich von Heilsbronn. Ein Kreisverkehr anstelle einer Linksabbiegerspur ist nun doch möglich; Dank der Petition der Stadt Heilsbronn, dem Intervenieren von Bürgermeister Pfeiffer, mir und der öffentlichen Meinung.
Die Kreuzung der Staatsstraße 2410 Heilsbronn – Windsbach mit den einmündenden Gemeindeverbindungsstraßen ist seit Jahren eine Unfallhäufungsstelle. Vor allem nach einem schweren und tödlichen Unfall Ende September vergangenen Jahres war der Umbau der Kreuzung in der Diskussion.
Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit hat das Staatliche Bauamt Ansbach in Abstimmung mit der Unfallkommission, der mittelfränkischen Regierung und der Polizei eine Linksabbiegerspur und den räumlichen Versatz der Einmündungen geplant. „Diese fachliche Positionierung entspricht den gängigen Vorschriften und ist plausibel und nachvollziehbar“ schreibt der Bayerische Innenminister in seinem Brief an seinen Landtagskollegen Jürgen Ströbel. Dieser hatte bereits im November 2014 in enger Absprache mit der Stadt Heilsbronn ein Schreiben an den Staatsminister versandt, in welchem er um die wohlwollende Prüfung zur Errichtung eines Kreisverkehrs bittet.
Dieser Bitte kam Innenminister Joachim Hermann jetzt nach und betont, dass die Staatsstraße 2410 mit 12.000/Kfz pro Tag zwar weit überdurchschnittlich belastet sei, im Vergleich aber eine eher regionale Funktion als Autobahnzubringer erfüllt. Daher kann das Staatsministerium die Zustimmung zur Errichtung eines Kreisverkehrs in Aussicht stellen. Das Staatliche Bauamt Ansbach wurde vom Minister sogleich beauftragt, alternativ zur bisherigen Planung auch eine Kreisverkehrslösung zu planen und mit den Fachbehörden, der Stadt Heilsbronn und den weiteren Akteuren der Region abzustimmen. Sofern dabei ein Einvernehmen erzielt werden kann, kann der Kreisverkehr gebaut werden.
Der Staatsminister weißt in seinem Schreiben ausdrücklich darauf hin, dass vor allem die vorherrschende Meinung der Bevölkerung in der öffentlichen Diskussion, die auch durch die Petition der Stadt Heilsbronn unterstützt wird, diese zweite Alternative ermöglicht. Beide, Bevölkerung und Stadt hoffen nun auf eine baldige Umsetzung. Ich versichere dazu: Ich werde das Projekt weiterhin begleiten, so dass eine Realisierung auch zügig voran schreiten kann.
Was lernen wir aus diesen Ereignissen? Obwohl eine schon geplante Lösung allen gängigen Vorschriften entspricht, plausibel und nachvollziehbar ist, kann die öffentliche Meinung solche Entscheidungen noch ändern. Das funktioniert aber nur, wenn sich die verschiedenen Akteure – in diesem Fall die Stadt Heilsbronn und ich als Mitglied des Landtags als Verbindungsmann zum Ministerium – eng abstimmen, miteinander und nicht gegeneinander arbeiten und zudem im Sinne der öffentlichen Meinung handeln – und zwar unabhängig von Befindlichkeiten und Eitelkeiten, sondern allein der Sache dienlich. Das Vorgehen an diesem Bildhaften und konkreten Projekt des Kreisverkehrs sollte auch in Zukunft ein Beispiel sein.

Ihr Jürgen Ströbel

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