Ansbach Plus | 17. August 2017 AN + | 17.08.2017

Chefarzt für Ansbacher Notaufnahme: Dr. Michael Achtert

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Dr. Michael Achtert seit 1. Januar 2015 in neuer Position

Dr. Michael Achtert (Foto: ANregiomed

Dr. Michael Achtert (Foto: ANregiomed

Für viele Menschen ist die Notaufnahme die Eintrittspforte ins Krankenhaus. Hier werden Leben gerettet und die Weichen für die spätere Behandlung gestellt. Um diesen Anforderungen bei stetig wachsenden Patientenzahlen weiterhin gerecht zu werden, bekam die Interdisziplinäre Notaufnahme (INA) des Klinikums Ansbach nun einen Chefarzt: Der bisherige Leitende Arzt Dr. Michael Achtert wurde am 1. Januar 2015 zum neuen Chefarzt ernannt.

„Rund 25.000 Menschen wurden 2014 in der Interdisziplinären Notaufnahme des Klinikums Ansbach behandelt – etwa 2.000 mehr als 2013. Neben den klassischen Notfällen gibt es immer mehr Patienten, die eine hohe Erwartungshaltung an die hervorragende fachliche sowie technische Versorgung in den Kliniken haben und deshalb von sich aus Notaufnahmen aufsuchen“, erklärt Dr. Michael Achtert. Die Einführung des neuen Chefarztpostens sei deshalb gerade für die Koordination der Prozesse und Versorgung besonders wichtig.

Foto: Anregiomed

Foto: Anregiomed

Langjährige Erfahrung in der Notfallmedizin

Bereits seit knappen neun Jahren arbeitet Dr. Michael Achtert am Klinikum Ansbach. „Hier hat mir schon immer das große Team an netten und sehr gut ausgebildeten Mitarbeitern gefallen“, sagt Dr. Achtert. Durch seine langjährige Tätigkeit am Klinikum Ansbach ist der Facharzt für Anästhesie mit den Zusatzbezeichnungen Notfallmedizin und Spezielle anästhesiologische Intensivmedizin mit vielen Kollegen vertraut. „ Das erleichtert die Schnittstellenarbeit – die auf der Notaufnahme besonders wichtig ist – ungemein“, betont Dr. Achtert.

Da auf der Notaufnahme täglich Menschen mit den unterschiedlichsten Beschwerden ankommen, ist eine breitgefächerte Ausbildung genauso nützlich: Während seiner ärztlichen Laufbahn hat Dr. Michael Achtert unter anderem Erfahrungen in den Bereichen Gynäkologie und Chirurgie gesammelt. Neben langjähriger Erfahrung im Rettungsdienst und mit Intensivtransporten ist der 55-jährige Mediziner darüber hinaus auch als Feuerwehrarzt bei der Freiwilligen Feuerwehr in seinem Wohnort Gunzenhausen und in der Flugambulanz aktiv. „Durch die Flugambulanz habe ich gute Kontakte zu Notaufnahmen in anderen Ländern“, so Dr. Achtert. Darüber hinaus pflegt er intensiven Kontakt zu den Notaufnahmen der anderen ANregiomed Kliniken. „Zum aktuellen Thema Ebola sind wir beispielsweise über vorbeugende Maßnahmen in ständigem Austausch mit Dinkelsbühl und Rothenburg. Meine Kollegen und ich leben die Kooperation des Verbunds und nutzen sie konstruktiv.“

Musik schafft Ausgleich

Auch familiärer Rückhalt ist Dr. Achtert sehr wichtig. „Meine Frau arbeitet selber am Klinikum Ansbach, in der Radiologie. Sie bringt mir deshalb große Unterstützung und viel Verständnis entgegen, wenn es mal wieder später wird. Denn einen Schlusspfiff gibt es in der Notaufnahme nicht“, erzählt Dr. Achtert. Seine Freizeit widmet der Mediziner schon seit Jahren der Musik: Er ist Lead-Gitarrist in der Blues-Band NeverB2Blue. „Bei den wöchentlichen Proben und auch beim privaten Spielen zu Hause, finde ich Ausgleich und komme ich zur Ruhe. Die Musik ist seit dem Kindesalter ein wichtiger Teil in meinem Leben.“

Für die Zukunft soll die Ansbacher Notaufnahme noch weiter ausgebaut werden. „Wir brauchen weitere Fachärzte und Assistenten, um das INA-Team noch besser aufstellen zu können“, sagt Dr. Achtert. Außerdem gehen in diesem Jahr die Arbeiten zum Neubau der Notaufnahme weiter. „Alles in allem ist das neue Konzept für die Notaufnahme ein großer Fortschritt zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger der Region“, so Dr. Achtert.

Quelle: ANregiomed

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