Ansbach Plus | 22. August 2017 AN + | 22.08.2017

Bürgerinitiative „Die bleibt – Weinbergschule in städtischer Hand!“ gegründet

avatar
  • Am 02. Februar 2015

1507927_800940543333332_2652841544669501894_nAm Freitag, den 30.01.15 fand in der Gaststätte „Weinberg“ die Gründungsversammlung der Bürgerinitiative „Die bleibt – Weinbergschule in städtischer Hand!“ statt. Neben interessierten Bürgern aus Ansbach, Vertretern des Elternbeirats der Weinbergschule, des Gesamtelternbeirats der Ansbacher Grundschulen und des Fördervereins der Weinbergschule e.V. waren auch zahlreiche Ansbacher Stadträte der vier Fraktionen vertreten, die die Bürgerinitiative bei ihrem Ziel, den Verkauf des Altbaus der Weinbergschule zu verhindern, unterstützen. Zur Gründung haben sich 25 Personen in die Mitgliederliste eingetragen und Timo Ebert als Sprecher für die Bürgerinitiative benannt.

Neben dem Erläutern der Argumente gegen den Verkauf waren sich die Initiatoren auch einig, der Stadtverwaltung – die den Altbau der Weinbergschule verkaufen will – weiterhin Gesprächs-und Verhandlungsbereitschaft zu signalisieren. Ein entsprechendes Schreiben, in dem erneut um die Antworten auf bereits im vergangenen Jahr gestellter Fragen zum Verkauf gebeten wurde, wird Oberbürgermeisterin Carda Seidel in den nächsten Tagen zugesandt.

Bei der Diskussion über weitere Schritte der Initiative wurden mögliche Fragestellungen für ein Bürgerbegehren erarbeitet, die nur noch juristisch auf ihre formale Zulässigkeit überprüft werden. Parallel zum angebotenen Dialog mit der Oberbürgermeisterin und weiteren Verkaufsbefürwortern wird ab Mitte Februar das Bürgerbegehren mit dem Sammeln von Unterschriften begonnen. Sollte die Stadtverwaltung keine eindeutige Verhandlungsbereitschaft signalisieren und die Forderung des Verbleibs des Schulgebäudes in städtischer Hand weiterhin ablehnen, wird der Bürgerentscheid bis Mitte März herbeigeführt. Das dafür erforderliche Quorum liegt bei ca. 2.300 Unterschriften wahlberechtigter Ansbacher. Die in der ersten zehntägigen Sammelaktion im vergangenen November erhaltenen 2.100 Unterschriften dienten als Argumentationshilfe, sind jedoch für das aktuelle Bürgerbegehren nicht zulässig. Diese hohe Zahl an Unterstützern verdeutlicht jedoch ganz klar, wie wichtig den Ansbacher Bürgern dieses Thema ist und wie viele Menschen dieser geplanten Privatisierung kritisch, skeptisch oder ablehnend gegenüber stehen.

Autor: Timo Ebert

Stadtwerke Ansbach
Anzeige
Stadtwerke Ansbach
Anzeige
Stadtwerke Ansbach
Anzeige
Stadtwerke Ansbach
Anzeige