Ansbach Plus | 20. August 2017 AN + | 20.08.2017

AN | DKB: Falsche Polizeibeamte unterwegs – Zeugen gesucht!

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Falsche Polizeibeamte unterwegs – Zeugen gesucht

DINKELSBÜHL/ANSBACH. (2209) Gestern (03.12.2014) traten in Dinkelsbühl (Landkreis Ansbach) und in Ansbach falsche Polizeibeamte auf und bestahlen dabei zwei Seniorinnen. Die Kriminalpolizei in Nürnberg hat die Ermittlungen übernommen.

Gegen 12:00 Uhr sprach ein vermeintlicher Kriminalbeamter eine Dame (89) in Dinkelsbühl vor ihrem Wohnhaus in der Elsassergasse an. Er gab vor, dass bei ihr eingebrochen worden sei und er die Angelegenheit überprüfen müsse. Die unbedarfte Frau ließ den Mann in ihre Wohnung. Während der angeblichen Nachschau entwendete der falsche Polizeibeamte nun Schmuck und Münzen im Wert von ca. 500,- EUR.

Es soll sich um einen ca. 45 – 50 Jahre alten Mann mit korpulenter Statur und dunkler Bekleidung gehandelt haben. Er trug eine Brille und einen Hut.

In Ansbach kam es dann gegen 16:30 Uhr zu einem ähnlich gelagerten Fall. Auch hier verschaffte sich ein angeblicher Kriminalbeamter Zutritt in das Haus einer 76-jährigen Frau. Der Mann durchsuchte die Räume des Hauses, um Schmuck und Bargeld auf Vollständigkeit zu überprüfen. Vorangegangen sei ein angeblicher Einbruch in das Haus der Seniorin. Der Unbekannte stahl hierbei Bargeld in bislang unbekannter Höhe.

Der Mann wird als etwa 175 cm groß und dick beschrieben. Er soll eine schwarze Lederjacke und eine dunkle Schirmmütze getragen haben.

In beiden Fällen wiesen sich die Männer mit einem angeblichen Polizeiausweis aus.

Die Polizei rät:

Verlangen Sie von Amtspersonen grundsätzlich den Dienstausweis und prüfen Sie ihn
sorgfältig auf Druck, Foto und Stempel.

Im Zweifel wenden Sie sich bitte an eine Polizeiinspektion in Ihrer Nähe oder
wählen Sie die 110.

Weitere Hinweise finden Sie im Internet unter www.polizei-beratung.de.

Sollte Ihnen in diesem Zusammenhang etwas Verdächtiges aufgefallen sein, so wenden Sie sich bitte an den Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333.

Quelle: Polizeipräsidium Mittelfranken

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