Ansbach Plus | 22. August 2017 AN + | 22.08.2017

Ergebnis der Brunnenuntersuchung nach PFC-Verunreinigung

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Grundwasserproben Foto: Stadt Ansbach

Grundwasserproben
Foto: Stadt Ansbach

Im Zusammenhang mit der festgestellten Verunreinigungen mit per- und polyfluorierten Chemikalien sog. PFC im Bereich des ehemaligen Feuerlöschübungsplatzes der Kaserne Katterbach, wurden im Umfeld des Schadens an acht privaten Hausbrunnen entsprechende Wasserproben entnommen. Diese Ergebnisse liegen nunmehr vor: bei 6 Proben waren keine entsprechenden Schadstoffe der betreffenden Stoffgruppe nachweisbar.

Bei zwei Brunnen im Ortsteil Untereichenbach waren die Chemikalien nachweisbar, allerdings mit einer Konzentration unterhalb der Schwellenwerte. Diese liegen laut Bayerischem Landesamt für Umwelt vom März 2013 bei 0,30 μg/l.

Einer der beiden getesteten Brunnen, der auch als Trinkwasserbrunnen dient, lag mit 0,01 μg/l mit einer Unterschreitung um das 30-fache deutlich unter dem Schwellenwert. Ein weiterer Brunnen, der nicht zu Trink-wasserzwecken Verwendung findet, weist einen Wert von 0,28 μg/l auf. Dieser Wert liegt knapp unter dem vorgegebenen Schwellenwert. Da im Bereich der beiden belasteten Wasserfassungen der vorläufige Schwellenwert nicht überschritten wird, sind aus Sicht des Wasserwirtschaftsamtes Sofortmaßnahmen im Hinblick auf das Grundwasser nicht zu ergreifen. Ebenso ist laut Aussage des Gesundheitsamtes Ansbach unter Zugrundelegung der Empfehlungen der Trinkwasserkommission des Umweltbundesamt eine gesundheitliche Gefährdung der Nutzer nicht zu erwarten.

Auf Grund der Befunde ist eine weitere Erkundung des Schadens erforderlich. Zur Auskartierung der Grundwasserbelastung werden weitere Grundwasseruntersuchungen in und außerhalb des Kasernengeländes durchgeführt. Dafür ist die Stadt Ansbach auf die Unterstützung und Kooperation aller Beteiligten angewiesen und bedankt sich für die bisherige sehr gute Zusammenarbeit bei den betroffenen Bürgern.

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