Ansbach Plus | 20. August 2017 AN + | 20.08.2017

Klinikum Ansbach: Mit Mundschutz gegen Virenverbreitung

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Klinikum Ansbach stellt Mundschutzspender für Patienten zur Verfügung

Die Initiatoren der neuen Mundschutzspender: stellv. Stationsleitung Manuela Gerber und Oberarzt Dr. Harald Sternberg mit dem Mundschutzspender (rechts) und dem Desinfektionsmittelspender (links)

Die Initiatoren der neuen Mundschutzspender: stellv. Stationsleitung Manuela Gerber und Oberarzt Dr. Harald Sternberg mit dem Mundschutzspender (rechts) und dem Desinfektionsmittelspender (links)

Mit nasskaltem Wetter hat uns der metorologische Winteranfang erreicht. Zusammen mit der vierten Jahreszeit rollt auch die Grippewelle wieder kräftig an. Um der Ausbreitung der Grippeviren am Klinikum Ansbach vorzubeugen, hat das Team der Interdisziplinären Notaufnahme an allen Eingängen Mundschutzspender angebracht.

„Wir wollen damit Patienten und Personal schützen“, sagt der Oberarzt der Interdisziplinären Notaufnahme am Klinikum Ansbach, Dr. Harald Sternberg. Wer also den Verdacht hat, an einer saisonalen Grippe erkrankt zu sein und entsprechende Symptome wie hohes Fieber, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen aufweist, kann sich an jedem Eingang mit einem Mundschutz versorgen. Somit wird die weitere Verbreitung der Influenzaviren durch Tröpfcheninfektion innerhalb der Klinik wirksam verhindert. „Außerdem bitten wir betroffene Besucher und Patienten darum, sich an den bereits vorhanden Spendern die Hände zu desinfizieren“, so Manuela Gerber. Entsprechende Hinweise sind bei den Mundschutz- und Desinfektionsspendern in deutscher und englischer Sprache angebracht.

Um gegen die Grippe vorzubeugen, kann jeder Einzelne selbst etwas tun. „Die Grippeschutzimpfung beim Hausarzt ist sehr wichtig“, betont Dr. Sternberg. Genauso wichtig sei es aber auch, sich regelmäßig die Hände zu waschen beziehungsweise zu desinfizieren. „An Einkaufswägen oder Treppengeländern können Viren bis zu 24 Stunden überleben, außerdem trägt die trockene Heizungsluft in den beheizten Räumen zur Verbreitung der Grippeviren bei“. Ein weiteres Problem sei, dass in Deutschland ein Großteil der Bevölkerung vor allem in den Wintermonaten an einem Vitamin-D-Mangel leidet. „Vitamin D wird mit der Nahrung aufgenommen, hauptsächlich jedoch durch direkte Sonnenlichtbestrahlung in unserer Haut gebildet. Ein paar Stunden Sonnen im Sommer reichen da allerdings nicht aus“, sagt Dr. Sternberg. Mittlerweile konnten mehrere Studien anschaulich belegen, dass Menschen mit einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel deutlich häufiger an Grippe erkrankten als jene, deren Spiegel als normal galt. Diese Erkenntnisse zeigen, welchen positiven Einfluss das Vitamin D auf unser Immunsystem hat.

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