Ansbach Plus | 16. August 2017 AN + | 16.08.2017

…mit Willi Probst

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Karin Obermillacher hat sich für Ansbach Plus mit Willi Probst in dessen Galerie im Hinterhof in der Würzburger Straße zum Exklusiv-Interview getroffen:

Willi Probst in der Galerie im Hinterhof (Foto: Karin Obermillacher)

Willi Probst in der Galerie im Hinterhof (Foto: Karin Obermillacher)

  • geboren am 2. Oktober 1939
  • wohnt in Ansbach

Ansbach Plus: „Herr Probst, welcher Platz in Ansbach ist Ihr Lieblingsplatz?“

Willi Probst: „Ich liebe den grandiosen Martin-Luther-Platz zwischen St. Johannis und St. Gumbertus – als Motiv für meine Kunst oder zum reinen Genuss beim Italiener am Stadthaus.“

AN+: „Was macht Ansbach für Sie so besonders?“

Willi Probst: „Irgendwie liegt eine Fröhlichkeit, eine Leichtigkeit über der Innenstadt. Ich fühle mich dann wie in einem kleinen Hafen am Gardasee.“

AN+: „Was vermissen Sie in Ansbach?“

Willi Probst: „Ich vermisse in der Innenstadt einen Lebensmittelladen und im Bahnhof einen Aufzug zu den Bahnsteigen – wie vermutlich viele anderen Ansbacher.“

AN+: „Wo findet man Sie in Ihrer Freizeit?“

Willi Probst: „Auf dem Golfplatz in Lichtenau oder beim Radeln durch die Stadt. Und jetzt freue mich schon auf die neue Freibadsaison.“

AN+: „Wo genießen Sie das Ansbacher Nachtleben?“

Willi Probst: „Ich bin öfters im Theater. Oder bei Konzerten. Und leider viel zu selten schaue ich mir Filme an.“

AN+: „Wenn wir Ihnen 5 Euro geben würden, die Sie sofort ausgeben müssten, was würden Sie damit anfangen?“

Willi Probst: „Ein Weizen im Mohren-Biergarten. Für den Rest dürfte dann noch ein ‚Leberwurstweggla‘ bei meinem Metzger drin sein.“

AN+: „Welches ist Ihr persönliches Highlight im Ansbacher Jahreskalender?“

Willi Probst: „Ich freue mich aufs Altstadtfest und auf unseren ganz besonderen Weihnachtsmarkt.“

AN+: „Was ist Kunst?“

Willi Probst: „Ein Experte sagt: ‚Das ist schlecht. Das ist gut.‘ Ich überlege, was sagt mein Bauch zum Ergebnis eines schöpferischen Prozesses.“

AN+: „Muss Kunst subventioniert werden?“

Willi Probst: „Der Staat hat sicher eine wichtige Aufgabe darin, Künstler über ‚Kunst am Bau‘ oder über Ehrungen und Auszeichnungen zu unterstützen. Es gibt viele Künstler, die als Taxifahrer überleben wollen.“

AN+: „Welches in Ansbach stehende Kunstwerk gefällt Ihnen am besten?“

Willi Probst: „Ich würde gerne wieder das Anscavallo von Bildhauer Jürgen Goertz vor dem Schloss sehen.“

AN+: „Herzlichen Dank, Herr Probst, dass Sie sich für uns Zeit genommen haben. Es hat viel Spaß gemacht.“

Willi Probst: „Auch mir hat es viel Spaß gemacht. Vielen Dank.“

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