Ansbach Plus | 17. August 2017 AN + | 17.08.2017

Neu: Teleradiologie bei ANregiomed

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CT Untersuchung in der Klinik Rothenburg

CT Untersuchung in der Klinik Rothenburg

Ab dem 1. April startet die neue Teleradiologische Versorgung im ANregiomed Verbund der Kliniken Ansbach, Dinkelsbühl und Rothenburg. „Die bildgebende Untersuchung von Patienten mittels Computertomographie (CT) ist für die Feststellung der genauen Diagnose unserer Patienten sehr wichtig – und muss rund um die Uhr an sieben Tagen pro Woche zur Verfügung stehen“, erklärt Dr. Cathrin Böhner, Chefärztin des Radiologischen Instituts am Klinikum Ansbach und Leiterin der neuen ANregiomed Teleradiologie. Der die Diagnose stellende Facharzt befindet sich dabei nicht am Untersuchungsort, sondern beurteilt von der Ferne die radiolo- gischen Bilder und erstellt den Befund. Wenn zukünftig nachts, an Wochenenden oder Feiertagen CTs in der Klinik Dinkelsbühl oder Rothenburg durchgeführt werden, gibt es intensiven Kontakt zwischen dem Arzt und der MTRA vor Ort und dem diensthabenden Teleradiologen.

Chefärztin Dr. Cathrin Böhner an einem teleradiologischen Befundar- beitsplatz, wie er bei jedem der ANregiomed Radiologen auch zu Hause in- stalliert wurde

Chefärztin Dr. Cathrin Böhner an einem teleradiologischen Befundar-
beitsplatz, wie er bei jedem der ANregiomed Radiologen auch zu Hause in- stalliert wurde

„Das ist ein großer Fortschritt“, führt Udo Rimbach, MTA-Gesamtleitung Radiologie der Kliniken Dinkelsbühl und Rothenburg aus: „Wir stellen damit sicher, dass unsere CT Bilder jederzeit schnell und kompetent befun- det werden, egal ob der Radiologe in der Klinik oder zu Hause ist.“ Moderne Kommunikationstechnik macht es möglich. Für diese Verbesserungen in der radiologischen Versorgung hat der ANregiomed Verbund in den vergangenen Monaten die technischen und organisatorischen Voraussetzungen geschaffen. „Mit dem neuen System stärken wir ganz klar unsere eigene Kompetenz vor Ort“, so Dr. Böhner. Das Ergebnis, also der Befund der Untersuchung, wird jetzt von dem Radiologen direkt in das Krankenhausinformationssystem geschrieben, in dem alle Patientendaten zusammenlaufen, und ist somit direkt für den vor Ort behandelnden Arzt verfügbar. ANregiomed Vorstand Dr. Andreas Goepfert freut sich, dass das Verfahren jetzt starten kann und lobt die Teleradiologie als ein vorbildliches Beispiel für die positiven Effekte aus der Verbundbildung der Kliniken in Stadt und Landkreis Ansbach. „Mit der Teleradiologie innerhalb unseres eigenen Verbundes sichern wir durch die gute Zusammenarbeit zwischen den Kliniken die hervorragende Versorgung der Patienten vor Ort und kommen ohne teure, fremde radiologische Unterstützung aus.“

Quelle: PM Anregiomed (31.03.14)

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