Ansbach Plus | 18. August 2017 AN + | 18.08.2017

A6: 2 Unfälle mit LKWs – 2 Tote

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Am 31.03.2014 wurde gegen 17.00 Uhr der Rüstzug der FF Stadt Ansbach zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn BAB 6 alarmiert.

Foto: Feuerwehr Ansbach

Foto: Feuerwehr Ansbach

Zusammen mit den Feuerwehren Burgoberbach und Herrieden rückten die Einsatzkräfte auf die Autobahn Richtung Heilbronn aus.

Dort war ein Sattelzug auf einen Autotransporter aufgefahren. Dabei wurde der Fahrer des Sattelzuges schwer eingeklemmt.

Die Feuerwehren aus Ansbach und Burgoberbach konnten den Fahrer nur noch tot aus dem völlig deformierten Führerhaus bergen. Anschließend suchten sie die Fahrerkabine nach möglichen weiteren Opfern ab, banden auslaufende Betriebsstoffe und stellten den Brandschutz sicher.

Foto: Feuerwehr Ansbach

Foto: Feuerwehr Ansbach

Nachdem festgestellt wurde, dass weitere Opfer nicht zu beklagen waren, rückte die Feuerwehr Ansbach nach rund einer Stunde wieder in die Wache ein.

Die Feuerwehr Herrieden kam nicht mehr zum Einsatz.

Von der Feuerwache Ansbach war der KdoW 10/1 und 10/2 sowie das HLF 40/1, der RW 61/1 und das TLF 23/1 im Einsatz.

Quelle: PM Feuerwehr Ansbach (31.03.14)

POLIZEIBERICHT – Polizeipräsidium Mittelfranken (01.04.14)

ANSBACH. (593) Heute Abend (31.03.2014) ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der A 6 in Richtung Heilbronn kurz vor der Anschlussstelle Herrieden. Ein 44-jähriger Lkw-Fahrer wurde tödlich verletzt.

Gegen 17:00 Uhr musste der 44-jährige Fahrer eines litauischen Autotransporters auf der rechten Spur staubedingt anhalten. Ein dahinter fahrender tschechischer Sattelzug konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fuhr auf den Transporter auf. Durch den Aufprall wurde der ebenfalls 44-jährige Fahrer im Führerhaus eingeklemmt und verstarb noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des Autotransporters kam mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus. An beiden Lkw entstand Sachschaden in Höhe von etwa 200.000 Euro.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Ansbach wurden beide Fahrzeuge sichergestellt und ein Gutachter zur Klärung der Unfallursache hinzugezogen.

Nur wenige Stunden später fuhr an dieser Stelle noch ein Lkw in einen anderen Laster –  Fahrer an Unfallstelle verstorben (Quelle: Polizeipräsidium Mittelfranken (01.04.14)

ANSBACH. (594) Wenige Stunden nach einem ersten schweren Verkehrsunfall auf der BAB A6, bei dem ein 44-jähriger Verkehrsteilnehmer getötet wurde (OTS 593), kam ein weiterer Lkw-Fahrer bei einem Folgeunfall ums Leben.

Aufgrund des ersten Unfalls hatte sich auf der BAB A6, Fahrtrichtung Heilbronn, ein Stau gebildet, der bis zur Anschlussstelle Lichtenau zurückreichte. Am 31.03.14, gegen 22.10 Uhr, übersah ein 57-jähriger ungarischer Lkw-Fahrer das Stauende, fuhr nahezu ungebremst auf einen stehenden bulgarischen Lkw auf und schob diesen auf einen weiteren Transporter. Der Unfallverursacher wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt und so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Die Fahrer der beiden weiteren unfallbeteiligten Fahrzeuge blieben unverletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden von ca. 100.000 Euro.

Auch in diesem Fall wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft die Fahrzeuge sichergestellt und ein Gutachter zur Klärung von Unfallursache und -hergang hinzugezogen.

Die Bergungsarbeiten auf der BAB 6 dauern noch an.

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