Ansbach Plus | 19. August 2017 AN + | 19.08.2017

Koch: Wahlversprechen ins Blaue hinein

Helga Koch

Helga Koch

Die Offene Linke fordert, die Stadtwerke zu „rekommunalisieren“. Allein die Forderung grenzt an Wählertäuschung. Warum?

1.)    Die Thüga ist, inzwischen, ein reiner Zusammenschluss kommunaler Versorger, ein Teil ihrer Gewinne fließt auch nach Ansbach zurück.

2.)    Weder Stadt noch Stadtwerke sind bei den anstehenden Aufgaben (Klinikum, Freibad) aufgrund ihrer finanziellen Situation in absehbarer Zeit in der Lage, den Kaufpreis für die Thüga-Anteile aufbringen.  Ein Gutachten hierzu ist im Moment also „rausgeschmissenes Geld“.

3) Der Wert der Anteile der Stadtwerke liegt nach Schätzungen zwischen 20 und 50 Millionen Euro. Die Offene Linke hat bisher keine Antwort. Wer soll das bezahlen? Wie soll das finanziert werden?

Die Mehrheit im Stadtrat weiß sehr gut , dass die Gewinne unserer Stadtwerke zum großen Teil aus der  Zusammenarbeit mit der Thüga resultieren. Der Vergleich unserer Strom-und Gaspreise mit anderen Versorgern zeigt, dass wir gut liegen. Die Kosten für einen Rückkauf der Anteile müssten in die Preise einfließen, auf Kosten der Verbraucher.

Dafür sehe ich keine Mehrheit im Stadtrat! Wir wollen eine Politik, die sich an dem Machbaren orientiert. Politik ist kein Wunschkonzert. Schluss mit dieser Traumtänzerei!

Helga Koch
Stellvertretende Fraktionsvorsitzende

 

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