Ansbach Plus | 24. August 2017 AN + | 24.08.2017

Ansbacher Hochschule startet einmalige Studiermöglichkeit

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Lehrgang „Leadership im Gesundheitswesen“ erfolgreich gestartet!

Gruppenbildnis des ersten Jahrganges (Foto: Jens Renner)

Gruppenbildnis des ersten Jahrganges (Foto: Jens Renner)

Zwei Megathemen unserer Zeit greift die Kooperation auf: den wachsenden Bedarf an qualifizierten Führungskräften einerseits und die Herausforderungen modernen Krankenhausmanagements andererseits.

Klinik-Kompetenz-Bayern eG verfolgt das Ziel, die kommunalen und freigemeinnützigen Kliniken effektiv zu vernetzen. Mittlerweile gehören 52 Kliniken in ganz Bayern diesem Verbund an.

Der Zertifikatslehrgang richtet sich an Führungskräfte und angehende Führungskräfte aus dem ärztlichen Bereich, der Pflege, Verwaltung und Haustechnik. Sie erwerben grundlegende unternehmerische und führungsbezogene Kompetenzen. Insgesamt 12 Module sind passgenau zwischen Klinikverbund und Hochschule abgestimmt, darunter z.B. strategische Unternehmensführung, Personalentwicklung, Medienkompetenz oder auch Arbeitsrecht.

Mit dem 26.3.2014 haben 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nun ihr Studium an der Hochschule Ansbach aufgenommen.

Unterzeichnung des Kooperationsvertrages (v.l.n.r.) Vizepräsident Prof. Dr. Sascha Müller- Feuerstein, Präsidentin Prof. Dr. Ute Ambrosius und für den Vorstand der Klinik-Kompetenz- Bayern Jürgen Winter und Thomas Baldauf (von den Kliniken Nordoberpfalz AG) Foto: Jens Renner

Unterzeichnung des Kooperationsvertrages (v.l.n.r.) Vizepräsident Prof. Dr. Sascha Müller- Feuerstein, Präsidentin Prof. Dr. Ute Ambrosius und für den Vorstand der Klinik-Kompetenz- Bayern Jürgen Winter und Thomas Baldauf (von den Kliniken Nordoberpfalz AG)
Foto: Jens Renner

Vizepräsident Prof. Dr. Sascha Müller-Feuerstein: „Sie gehen in die Annalen der Hochschule ein, sie sind jetzt der Pilotjahrgang. Wir beschreiten mit ihnen neue Wege, sie werden viel lernen. Der Einstieg beginnt gleich heute und in den kommenden Tagen mit dem Modul Präsentation und Moderation.“

Vorstand Jürgen Winter (Klinikum Altmühlfranken): „Der Start des Zertifikatlehrgangs stellt einen besonderen Meilenstein in der Entwicklung der noch jungen Klinik-Kompetenz-Bayern eG dar: Der Lehrgang wurde durch die Fachleute aus unseren Mitgliedskliniken inhaltlich selbst
entwickelt. Dadurch können wir gewährleisten, dass die Erwartungen und Anforderungen unserer Mitglieder an eine moderne, praxistaugliche Führungskräfteentwicklung Rechnung getragen wird. Wir sind froh, dass wir mit der Hochschule Ansbach einen kompetenten und flexiblen Kooperationspartner gefunden haben, der uns bei der Entwicklung und Umsetzung unserer Ideen von Anfang an sehr tatkräftig unterstützt hat. Wir fühlen uns hier sehr willkommen, dies ist ein wunderbares Miteinander mit Frau Präsidentin und mit allen anderen Beteiligten der Hochschule – möge der Funke auf Sie überspringen.“

Was ist die KKB?

Dem freiwilligen Verbund angeschlossen sind – zum März 2014 – 25Träger mit 52 kommunalen und freigemeinnützigen Kliniken in Bayern. Rund 8.871 Betten im akutstationären Bereich und 307 Reha-Betten werden von der Klinik-Kompetenz-Bayern repräsentiert. Der Verbund versorgt jährlich rund 995.000 Patienten.

Insgesamt beschäftigen die Klinken, die aktuell zur Genossenschaft zählen, rund 22.594 Mitarbeiter und haben ein DRG-Budget-Volumen von knapp 1,14 Milliarden Euro sowie einen Gesamtumsatz von 1,39 Milliarden Euro. Die Mitglieder der Genossenschaft betreiben auch zahlreiche Altenpflegeheime und Service-Wohnanlagen (Betreutes Wohnen).

Neben dem Klinikum Altmühlfranken (Gunzenhausen, Weißenburg) beteiligen sich als Gründungsmitglieder die Gemeinnützige Krankenhausgesellschaft des Landkreises Bamberg mbH (Klinik am Eichelberg, Steigerwaldklinik Burgebrach, Juraklinik Scheßlitz), das Klinikum Fürth, die Kliniken des Landkreises Neustadt/Aisch – Bad Windsheim (Klinik Neustadt/Aisch, Klinik Bad Windsheim), die Kliniken Nordoberpfalz AG (Krankenhaus Tirschenreuth, Krankenhaus Waldsassen, Krankenhaus Kemnath, Steinwaldklinik Erbendorf, Klinikum Weiden, Krankenhaus Vohenstrauß, Krankenhaus Neustadt a.d. Waldnaab) die Kliniken im Naturpark Altmühltal (Klinik Eichstätt, Klinik Kösching), die Haßberg-Kliniken (Krankenhaus Haßfurt, Krankenhaus Ebern, Klinik in Hofheim), die Kreisklinik Roth, das Waldkrankenhaus St. Marien gGmbH- Erlangen und die Main-Klinik Ochsenfurt gGmbH an der Genossenschaft.

Als neue Mitglieder wurden die Kreisklinik gGmbH Bad Neustadt a. d. Saale, die Kreisklinik Wörth a. d. Donau, das Klinikum St. Marien Amberg, die Krankenhäuser des Landkreises Amberg-Sulzbach (St. Anna Krankenhaus, St. Johannes Klinik), das Krankenhaus St. Josef in Schweinfurt, die Theresienklinik Würzburg und die GEOMED-KLINIK Gerolzhofen, die Ilmtalklinik GmbH (Ilmtaltklinik Pfaffenhofen, Krankhaus Mainburg), das Krankenhaus Werneck, die Kreisspitalstiftung Weißenhorn (Stiftungsklinik Weißenhorn, Donauklinik Neu-Ulm, Illertalklinik Illertissen), das Klinikum Main-Spessart (Karlstadt und Lohr/Marktheidenfeld) und das Klinikum Landkreis Erding (mit der Klinik Dorfen) aufgenommen.

Jüngst sind die Goldberg-Klinik Kelheim und ab Januar 2014 die Kliniken Südostbayern (Kreisklinik Bad Reichenhall, Kreisklinik Berchtesgaden, Kreisklinik Freilassing, Klinikum Traunstein, Kreisklinik Vinzentinum Ruhpolding, Kreisklinik Trostberg), das Kreiskrankenhaus Schrobenhausen und die Kreiskrankenhäuser Zwiesel-Viechtach dem Verbund beigetreten.

Der nebenamtlich tätige Vorstand besteht aus Josef Götz (Kliniken Nordoberpfalz AG), Jürgen Winter (Klinikum Altmühlfranken) und Prof. Dr. Alexander Schraml (Main-Klinik Ochsenfurt).

 

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