Ansbach Plus | 22. August 2017 AN + | 22.08.2017

Gemeinsam aktiv für eine weitere Stärkung und nachhaltige Entwicklung der Innenstadt

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Gemeinsam aktiv für eine weitere Stärkung und nachhaltige Entwicklung der Innenstadt

NTInnenstDie Stadt Ansbach unterstützt die Entwicklung der Innenstadt seit Jahren in vielfältiger Weise, doch die Herausforderungen für kleinere Innenstädte durch den Strukturwandel im Einzelhandel nehmen zu. Das „Kaufhaus“ Internet steht inzwischen in direkter Konkurrenz zum Handel vor Ort. „Nur gemeinsam mit Eigentümern, Händlern, Gastronomen, Bürgern und Kunst- und Kulturschaffenden, Citymarketing Ansbach (CMAN) und Stadt ist es möglich, eine zukunftsfähige und nachhaltige Entwicklung unserer Innenstadt auf den Weg zu bringen“, so Oberbürgermeisterin Carda Seidel. „Wichtig ist mehr Identifikation und gemeinsame Verantwortlichkeit aller Beteiligten in der Innenstadt. Nur so können gemeinsame Investitionen für die Innenstadt, marktakzeptable Miet- und Verkaufspreise, ein attraktiver Geschäftemix, Lebensmittelversorgung in und für die Altstadt, Vermietungen mit Blick auf eine Stabilisierung und Aufwertung der jeweiligen Lagen sowie einheitlichere Öffnungszeiten erreicht werden.“ In diesem Sinn solle das demnächst geplante Forum „Wir sind die Innenstadt!“ einen neuerlichen Impuls geben und dann mit regelmäßigen thematischen Veranstaltungen fortgesetzt werden.

Vergleich zwischen den Städten schwierig

„Ein direkter Vergleich mit anderen Städten ist aufgrund der Individualität der Städte und des differierenden Spektrums an Aufgaben und Projekten kaum möglich“, erklärt Wirtschaftsförderer Christoph Albrecht. „In Ansbach arbeiten aber Oberbürgermeisterin und Stadtverwaltung eng mit CMAN zusammen. Im regelmäßigen Wirtschafts-Jour-fixe bei der Oberbürgermeisterin findet eine enge und stetige Vernetzung von Stadtspitze, Wirtschaftsförderung, Baureferat und CMAN statt. Hier werden Informationen ausgetauscht, Ideen entwickelt und Projekte abgestimmt. Die Themen reichen von Innenstadtthemen bis hin zu Ansiedlungen. Im Jahr 2011 wurde ein gezieltes Ladenleerstands-Management ins Leben gerufen. Durch Beratung der Eigentümer wird ein vielfältiger und attraktiver Geschäftsbesatz unterstützt. Die Attraktivität der Läden wird durch geförderte Beratungsangebote gesteigert.“

Engagement für die Innenstadt

„Nach dem „Expertenkreis Innenstadt“ 2003 und der Förderung des Innenstadtmanagement als Quartiersmanagement im Rahmen des Städtebauförderprogrammes der Sozialen Stadt leistete die Stadt Ansbach maßgebliche Unterstützung bei der Gründung des Citymarketing Ansbach e.V. 2009“, erläutert Baureferent Jochen Büschl die Entwicklung. Seitdem werde allein das Citymanagement mit 47.000 Euro pro Jahr aus staatlichen und städtischen Mitteln finanziert. Erstmals in Form eines Projektfonds wurde öffentliches und privates Engagement seit dem Wechsel in das Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ mit 20.000 Euro ausgestattet, davon 10.000 Euro an öffentlichen Geldern. Durch die direkte Einbeziehung der Ladenbesitzer (und Mitglieder des CMAN) sei es so möglich, die Eigeninitiative zu fördern und rasch Maßnahmen umzusetzen. Laut Kultur- und Tourismusreferentin Ute Schlieker kommen noch der städtische Mitgliedsbeitrag zum Verein CMAN in Höhe von 20.000 Euro pro Jahr, sowie Leistungen für das Altstadtfest mit jährlich rund 20.000 Euro und für den Weihnachtsmarkt mit rund 10.000 Euro für Werbung und diverse Infrastruktur sowie viele Arbeitsstunden des Amts für Kultur und Touristik hinzu. Zudem dürfe nicht vergessen werden, dass die Stadt Ansbach zusätzlich beachtliche Mittel für eigene Veranstaltungen einsetze, so für die Grüne Nacht, die Rokokofestspiele, Skulpturenmeile oder Ansbach Open. Auch auf die millionenschweren Infrastrukturmaßnahmen der Stadt, wie die Sanierung des Karlsplatzes und die Neugestaltung der Promenade sowie die Unterstützung der Eigentümer bei der Herrichtung ihrer Gebäude mit Sanierungsmitteln, müsse hingewiesen werden, betont der Baureferent. Weitere investive Maßnahmen stünden bereits auf der Agenda, sodass auch nach der Neugestaltung der Promenade gut ausgestattete Sanierungsprogramme umgesetzt werden könnten. Einige Beispiele dafür seien: Die Neuordnung und Neugestaltung des Rathausareals. Die Neugestaltung der Neustadt nach entsprechender Umfrage bei Eigentümern und Geschäftsinhabern. Hier liege schon ein vorberatenes Wettbewerbsergebnis vor. Die Erneuerung des Rezatparkplatzes in zwei Bauabschnitten (Ost/West) sei ebenfalls geplant. Nicht zuletzt tue sich aktuell auch hinsichtlich der Wohnangebote in der Innenstadt ganz viel. So seien gute Entwicklungen auf verschiedenen vorher lange brachliegenden Flächen erkennbar, siehe Grauer Wolf, Hürnerbräu oder Milchhofareal. Den Trend des immer attraktiver werdenden Wohnens in der Stadt für jüngere und ältere Menschen, aber auch für Familien unterstütze die Stadt auch in Zukunft nach Kräften.

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