Ansbach Plus | 18. August 2017 AN + | 18.08.2017

Ansbacher Stadtsiegel von 1532 für beispielhaftes ehrenamtliches Engagement verliehen

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Mit dem Ansbacher Stadtsiegel von 1532 wurden fünf Personen aus Ansbach und der französischen Partnerstadt Anglet ausgezeichnet, die sich in herausragender Weise um das Miteinander und das Gemeinwohl in der Stadt Ansbach verdient gemacht haben. In ihrer Rede hob Oberbürgermeisterin Carda Seidel hervor, dass Vieles in der Gesellschaft vor Ort ohne Ehrenamtliche nicht funktionieren würde und ehrenamtliches Engagement gerade im Hinblick auf den demographischen Wandel immer mehr an Bedeutung gewinne. Die Stadtsiegelträger seien mit ihrem großen Engagement Vorbild für andere, das hoffentlich möglichst Viele zur Nachahmung anrege. Das Stadtsiegel erhielten in diesem Jahr Jean Espilondo, Guy Mondorge, Rüdiger Anlauf, Ulrich Erlinger und Hilde Renz.

NTStadtsiegel

Foto (v.l.n.r.): Guy Mondorge, OB Carda Seidel, Hilde Renz, Bürgermeister und Laudator Hannes Hüttinger, Ulrich Erlinger, Laudatorin Elke Homm-Vogel und Rüdiger Anlauf nach der Übergabe der Stadtsiegel.

Der 1. Bürgermeister von Anglet, Jean Espilondo, der leider nicht teilnehmen konnte, und sein Stellvertreter und Beauftragter für internationale Beziehungen, Guy Mondorge, wurden für ihr Engagement für die stetige Weiterentwicklung der Städtepartnerschaft zwischen Anglet und Ansbach ausgezeichnet. OB Seidel wies in ihrer Laudatio auf den Einsatz für sozial Benachteiligte in einem gemeinsamen Hilfsprojekt der Universität von Pau und der Hochschule Ansbach in Mali, zahlreiche Projekte für den Austausch von Kindern und Jugendlichen und die gemeinsame Förderung von Kunst und Kultur, etwa mit Ausstellungen von Künstlerinnen und Künstlern in den Partnerstädten und mit der deutsch-französischen Theaterproduktion „Ein Stück Freundschaft“ hin. Ganz besonders hob Seidel den visionären Einsatz Mondorges für immer neue gemeinsame Projekte hervor.

Rüdiger Anlauf und Ulrich Erlinger erhielten das Stadtsiegel für ihr hervorragendes, ehrenamtliches Engagement für die deutsch-französische Freundschaft im Club der Freunde von Anglet und in zahlreichen weiteren Bereichen. Anlauf baute die Wasserwacht in Ansbach mit auf und engagierte sich viele Jahre lang ehrenamtlich als Rettungssanitäter beim Bayerischen Roten Kreuz. Ab 1996 organisierte er den Ansbacher Weihnachtsmarkts in Anglet. Erlinger begleitete mehrere Hilfstransporte nach Rumänien und arbeitete zunächst im Verein der Freunde von Fermo und Umgebung beim Aufbau des Oktoberfests mit, bevor er sich ebenfalls dem Weihnachtsmarkt in Anglet widmete. Aktuell engagiert sich Erlinger zudem als Helfer für die ökumenische Tafel.

Hilde Renz wurde für ihren langjährigen ehrenamtlichen Einsatz für Menschen mit Behinderungen geehrt. Renz war lange Jahre als Mitgründerin und Vorsitzende des „Vereins zur Förderung spastisch Gelähmter und anderer Körperbehinderter“ tätig und engagierte sich im „Arbeitskreis barrierefreies Leben für alle“. 2003 wurde aus dem „Arbeitskreis barrierefrei“ die „Arbeitsgemeinschaft der Behindertenverbände“, die den heutigen Beirat für Menschen mit Behinderung mitgestaltet und in der Gemeinschaft der offenen Behindertenarbeit (OBA) mitarbeitet. Von 1998 bis 2011 vertrat Renz als Stadträtin die Interessen von Menschen mit Handicap. Bis heute engagiert sie sich zudem als Gründungsmitglied der Freiwilligenagentur SonnenZeit und der Bürgerbewegung für Menschenwürde in Mittelfranken.

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