Ansbach Plus | 20. August 2017 AN + | 20.08.2017

Ansbacher Christkind vor den Katterbacher Kasernentoren: US-Militärs verweigern Entgegennahme tausender Unterschriften gegen Fluglärm

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  • Am 19. Dezember 2013
Ansbacher Christkind (alias Kerstin-Kernstock-Jeremias) und Weihnachtsmann (Hermann Enders) vor den Katterbacher Kasernentoren

Ansbacher Christkind (alias Kerstin Kernstock-Jeremias) und Weihnachtsmann (Hermann Enders) vor den Katterbacher Kasernentoren´

Gute Nachbarschaft? Fehlanzeige! Die US-Armee zeigt auch dem Ansbacher Christkind und dem Nikolaus die kalte Schulter. Gemeinsam mit von Fluglärm und giftigen Abgasen der Kampfhubschrauber belasteten Bürgerinnen und Bürgern und mit Wünschen der Ansbacher Bevölkerung sowie tausender Unterschriften im Gepäck sorgten die beiden Weihnachtsfiguren am Mittwochnachmittag vor den Katterbacher Kasernentoren für einiges Aufsehen.

Die Bürgerinitiative (BI) „Etz langt´s!“ hatte den US-Standortkommandeur Benson zur Übergabe der Wünsche und Unterschriften eingeladen, nachdem dieser Ende November vor dem Ansbacher Stadtrat beteuert hatte, „für Transparenz und gute Nachbarschaft sorgen“ zu wollen. Diese Einladung ließ dieser jedoch unbeantwortet: „Wir haben der US-Armee ein konkretes Angebot gemacht, mit der von Fluglärm betroffenen Bevölkerung ins Gespräch zu kommen. Die Verweigerung der Kommunikation seitens der Militärs spricht Bände. Gute Nachbarschaft sieht anders aus“, erklärte BI-Sprecher Boris-André Meyer.

Gerade die „Obereichenbacher Erklärung“ (http://etz-langts.de/Presseinfos/2013/Obereichenbacher_Erklaerung.pdf ), die von einer absoluten Mehrheit der Wahlberechtigten des besonders stark unter den Auswirkungen der Militärpräsenz leidenden Ansbacher Stadtteils unterschrieben wurde, sei für den US-Kommandeur eine wichtige Lektüre gewesen, sofern ihn die Belange der Bevölkerung interessieren, betonten die Initiatoren der Erklärung, Norbert Müller und Dieter Hiemer aus Obereichenbach.

Die Wünsche der Ansbacher Bürgerinnen und Bürger werden verlesen

Die Wünsche der Ansbacher Bürgerinnen und Bürger werden verlesen

„Die Militärs haben heute ein Zeichen gesetzt“, waren sich die anwesenden Bürgerinnen und Bürger einig: „Sie sind an einer Lösung des Zielkonflikts zwischen Bürgerwohl und Militärinteressen nicht interessiert. Für uns bleibt das Ziel klar: Ansbach braucht eine Abzugsperspektive der Kampfhubschrauber bis 2020 und die Planung für eine zivile Zukunft der Region. Mensch vor Militär!“

gez. Boris-André Meyer, Pressesprecher

www.etz-langts.de

 

 

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