Ansbach Plus | 20. August 2017 AN + | 20.08.2017

Mein Ansbach – Ein Klangporträt der Stadt. Bürger sammeln Klänge für die Symphonie ihrer Stadt

Wie klingt Ansbach? Welche Geräusche und Klänge charakterisieren unsere Stadt? Welche schönen und welche störenden Töne begleiten unseren Alltag? Was hören Sie, wenn Sie die Augen schließen? Was hören Sie, wenn Sie an Ansbach denken?

Mein Ansbach - Ein Klangporträt der Stadt

Mein Ansbach – Ein Klangporträt der Stadt

Der Münchner Klangkünstler Kalle Laar, der zum RESPECTacle-Event in den Kammerspielen seine „Ethics Disco“ präsentierte, bereitet für das kommende Programm der Reihe ein spektakuläres Projekt vor, das auf die Beteiligung der Einwohner Ansbachs baut. „Dieses Projekt schärft die Wahrnehmung unseres Lebensraums“, so die Kuratorin Dr. Serafine Lindemann, die bereits viele internationale Projekte mit Laar initiierte. „Und das bewußte Erleben ist die Voraussetzung für einen verantwortungsbewußten Umgang mit unserer Umwelt.“ Der Initiator der Reihe und Ihr Kollege beim pilotraum01  Dr. Christian Schoen stellt damit ein Kernziel von der gesamten RESPECT-Reihe heraus, das bei „Mein Ansbach“ in besonders prägnanter Form hervortritt. „Der Hörsinn bietet uns sehr viel“, so Kalle Laar. „Angeregt öffnet er uns die Welt um uns herum neu, lässt uns die Umgebung neu wahrnehmen. Die Stadt erzählt unentwegt ihre Geschichten, jede Landschaft erklingt auf ihre ganz eigene Weise, jeder Ort hat seine akustische Identität.“

Die Ansbacher Bürger sind eingeladen, Klänge ihrer Umwelt aufzunehmen und dem Künstler zu schicken, z.B. Lieblings- oder Störgeräusche, ihre Nachbarschaft, Verkehr, Eisenbahn, Schritte, Passagen, Kirchen und alles, was den Menschen aus irgendeinem Grund auffällt. Wer selbst nicht aufnehmen kann, hat die Möglichkeit den Künstler über seinen Klangwunsch zu informieren. Dieser Klangwunsch wird in diesem Fall von Kalle Laar aufgenommen. Er wird schließlich aus allen eingegangenen Geräuschen und Klängen das Klangporträt Ansbach komponieren.

Kalle Laar in Ansbach

Kalle Laar in Ansbach

Das Konzept sieht vor, im Vorfeld auch mit verschiedenen Bevölkerungsgruppen, z.B. Schülern, Studenten oder Senioren zusammenzuarbeiten, um eine authentische und abwechslungsreiche Komposition zu entwickeln, das erste und einzigartige Klangporträt der Stadt Ansbach!

Projektträger von Mein Ansbach ist der pilotraum01 e.V., initiiert von Dr. Serafine Lindemann und Dr. Christian Schoen im Rahmen von RESPECT. www.soundmuseum.com/Ansbach

Praktische Informationen: Bis wann können Sie Klänge einreichen? Einsendeschluss ist der 2.3.14.

Wohin können Sie ihre Klänge und Geräusche verschicken? Entweder per email an ansbach@klangmuseum.de und/ oder in den Klangpostkasten LOFT (Maximilianstr. 27-29 [im Durchgang Innenhof Kammerspiele] in 91522 Ansbach) einwerfen oder schicken.

Wie können die Klänge und Geräusche gespeichert und übermittelt werden? Auf jedebeliebige Art und Weise, z.B. auf Kassette, Stick, CD, SD-Karten oder auchals email-Anhang an ansbach@klangmuseum.de.

Gibt es Anforderungen an die Aufnahmequalität oder die Länge der Aufnahme? Nein

Darf ein Teilnehmer mehrere Beiträge einschicken? Ja

Gibt es auch eine Belohnung für diejenigen, die sich beteiligen? Nein, im Gegenteil: Das Projekt darf mit einer steuerwirksamen Spende unterstützt werden. Spendenkonto des pilotraum01, Konto: BLZ: 701 694 64 / KTO-NR.: 616494 BIC: GENODEF1MO7, IBAN: DE69701694640000616494; Kennwort: Ansbach klingt

Welche Gesamtlänge wird das Projekt am Ende haben? Geplant sind zwischen 25 und 45 Minuten.

Wann wird das Klangporträt zu hören sein? Die Uraufführung ist für den 14.3. im Rahmen des neuen RESPECT-Programms geplant.

 

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