Ansbach Plus | 20. August 2017 AN + | 20.08.2017

Resolution des Landkreises Ansbach zur Breitbandversorgung

Die CSU-Kreistagsfraktion ist der Auffassung, dass der Landkreis Ansbach die Resolution des Kreisverbandes des Bayerischen Gemeindetags vom November 2013 unterstützen soll, da die ausreichende Erschließung mit „schnellem Internet“ für die Entwicklung des Landkreises eine enorme Bedeutung zukommt.

http

Hier der Wortlaut der Resolution:

Der Ausbau schneller Internetverbindungen ist für die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes ein entscheidender Standortfaktor. Obwohl nicht die Kommunen, sondern der Staat gefordert ist, die Breitbandversorgung aller Bürger und Unternehmen in Deutschland und Bayern herzustellen, schließt sich der Kreistag des Landkreises Ansbach der Resolution des Kreisverbandes des Bayerischen Gemeindetags vom 14. November 2013 an und beantragt, dass der Landkreis Ansbach mit seinen 58 Städten, Märkten und Gemeinden als Raum mit besonderem Förderbedarf eingestuft wird und damit Fördersätze zur Hochgeschwindigkeits-Breitbandförderung – wie im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen und in der Stadt Roth – in Höhe von 80% erhält. 

Dieser besondere Förderbedarf lässt sich damit begründen, dass der Landkreis Ansbach mit 90 Einwohner je km² sehr dünn besiedelt ist, aufgrund der über 970 Ortsteile große Strecken zu überwinden sind und viele Städte, Märkte und Gemeinden ein niedriges Steueraufkommen haben.
Dies wäre ein erster Schritt entsprechend der Volksentscheide vom 15.09.2013 zur „Förderung gleichwertiger Lebensverhältnisse und Arbeitsbedingungen in Stadt und Land.“
Der Landkreis Ansbach appelliert an die bayerische Staatsregierung sowie an die zuständigen Stellen, uns bei diesen für die weitere regionale Entwicklung sehr wichtigen Infrastrukturmaßnahmen zu unterstützen.“

Stadtwerke Ansbach
Anzeige
Stadtwerke Ansbach
Anzeige
Stadtwerke Ansbach
Anzeige
Stadtwerke Ansbach
Anzeige