Ansbach Plus | 17. August 2017 AN + | 17.08.2017

Mehr Mut. Für Ansbach. Offene Linke nominiert 40-köpfige Liste für Ansbacher Stadtratswahl

Einstimmig haben 32 anwesende Mitglieder und Sympathisanten der Offenen Linken die 40-köpfige Liste für die Ansbacher Stadtratswahl am 16. März 2014 nominiert. 16 Frauen und 24 Männer im Alter von 23 bis 67 Jahren aus dem Handwerk und der Arbeiterschaft, aus der Pflege und der Verwaltung, aus dem Bildungsbereich und dem Unternehmertum wollen mit ihren vielfältigen Erfahrungen und Kompetenzen Ansbach bewegen und voranbringen.

 

Stadtrat Boris-André Meyer ist Spitzenkandidat der Offenen Linken für die Ansbacher Stadtratswahl 2014

Stadtrat Boris-André Meyer ist Spitzenkandidat der Offenen Linken für die Ansbacher Stadtratswahl 2014

Stadtrat Boris-André Meyer gab einen Überblick über die Erfolge der Offenen Linken wie etwa Tempo 30 vor allen Schulen in Kindergärten, Mindestlöhne bei öffentlichen Auftragsvergaben, dem Sozialticket im ÖPNV, der Förderung der Ansbacher Kunst- und Kulturvereine, der Erstwohnsitzkampagne für Studierende oder der Abwendung des Monster-Knotens am Urlas.

Preis-Explosionen bei Bussen und im Aquella rückgängig machen!

Er kritisierte die Preiserhöhungspolitik von CSU, SPD und Grünen im Busverkehr und Aquella. Die Offene Linke wolle nicht nur bezahlbare Preise bei Energieversorgung, Mobilität und im Freizeitbad wiederherstellen, sondern auch die „Geheimrats-Strukturen“ der Ansbacher Bäder- und Verkehrsgesellschaft (ABuV) durchbrechen: „Die Menschen haben das Recht zu erfahren, welcher Stadtrat für oder gegen Preiserhöhungen stimmt.“

Für Transparenz und Bürgerbeteiligung!

Dafür sollen die Privatisierungen rückgängig gemacht werden und künftig Busse, Bäder und die Stadtwerke als Eigenbetriebe der Stadt unter demokratischer und öffentlicher Kontrolle stehen. Anstatt von Entscheidungen in Hinterzimmern seien „Stadtwerke in Bürgerhand“ das Ziel. „Wir sorgen so für Transparenz und Bürgerbeteiligung“, strich Meyer heraus.

Soziale Grechtigkeit schaffen!

Mit 2.000 Menschen in der Leiharbeit, 20% der Vollbeschäftigten, die von ihrem Lohn nicht leben können und 700 Kindern, die unter der Armutsgrenze aufwachsen müssen, sei Ansbach in der Pflicht, aktive Sozialpolitik zu betreiben. Anträge der Offenen Linken auf gebührenfreie Bildung und Sozialtarife etwa für die Musikschule wurden bislang von der SPD verhindert. „Wir wollen gleiche Bildungschancen in Ansbach erreichen. In unserer Stadt sollen alle Kinder die Möglichkeit haben, ein Musikinstrument zu erlernen. Die SPD will das nicht. Gut, dass sozialdemokratische Wähler in uns eine soziale Alternative haben.“

Zivile Zukunft jetzt planen!

Offene Linke ist zudem ein verlässlicher und konsequenter Partner für die Menschen, die unter Fluglärm und Abgasen zu leiden haben. Das Vorhaben der CSU, in Katterbach 30 Meter hohe Mauern zu bauen, sei „lächerlich“ und ein „Treppenwitz der Geschichte“. Ziel der Offenen Linken ist die Abzugsperspektive der US-Kampfhubschrauber bis 2020. „Wir brauchen einen Stadtrat und OB, der Ja sagt zu einer zivilen Zukunft für Ansbach“, betonte Meyer.

Simone Madl stellte angesichts der immer weiter steigenden Mieten das Konzept der Offenen Linken für kommunalen Wohnungsbau vor. Kerstin Kernstock-Jeremias hob das Engagement für die Flüchtlinge in Ansbach hervor: „Rassismus und Fremdenhass dürfen in Ansbach keinen Platz haben.“ Hermann Enders strich die Verankerung der Kandidatinnen und Kandidaten in ehrenamtlichen Initiativen, sozialen Bewegungen und zivilgesellschaftlichen Engagements heraus. Bezirksrat Uwe Schildbach verwies auf die fundierte und hartnäckige Arbeit der Offenen Linken in vielen Themenfeldern: „Wir sind seht gut aufgestellt.“

Elf der 40 Kandidaten kommen aus den Ortsteilen, davon sechs aus Obereichenbach. Die Offene Linke ist damit stark in der Fläche vertreten. Auf den ersten drei Plätzen stehen zwei Frauen. Vier Betriebs- und Personalräte des Ansbacher Klinikums und Bosch Brodswinden kandidieren.

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Die 27-jährige Studentin der Biotechnologie steht auf Platz 2 der Liste der Offenen Linken

Die 27-jährige Studentin der Biotechnologie steht auf Platz 2 der Liste der Offenen Linken

Die Liste im Einzelnen:

01 Boris-André Meyer (32 Jahre, Tourismusbetriebswirt, Stadtrat)

02 Simone Madl (27, Studentin der Biotechnologie)

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