Ansbach Plus | 18. August 2017 AN + | 18.08.2017

Der parteifreie Kandidat für Ansbach: Dr. Christian Schoen

Dr. Christian Schoen

Dr. Christian Schoen

Mit überwältigender Mehrheit ist Dr. Christian Schoen von der Mitgliederversammlung der Grünen als OB-Kandidat und Listenplatzführer gewählt worden. Der 1970 in Marburg geborene dreifache Familienvater geht als parteiloser Kandidat ins Rennen und ist mehr als nur eine interessante Alternative. Mit seiner langjährigen Managementerfahrung im Kulturbereich sowie seinem Verwaltungshintergrund für die Stadt München wird er für eine visionäre Stadtentwicklung eintreten. Als Einziger der Kandidaten verfügt er zudem über mehrjährige Auslandserfahrungen.

Auf seiner Website www.christian-schoen.org offenbart Dr. Schoen bereits seine Visionen für die Stadt Ansbach, die Anfang Januar mit einem konkreten Wahlprogramm unterfüttert werden.

„Ich werde mich mit all meiner Kraft, meinem Engagement und meinem Idealismus für die Entwicklung Ansbachs einsetzen“, so Schoen. „Meine Motivation beruht auf der Gewissheit eines starken Potentials unserer Stadt, ein Potential, das bei weitem nicht ausgeschöpft wird. Innerhalb der vergangenen Jahre ist mir klar geworden, dass es merkliche Defizite im städteplanerischen Weitblick, in der Professionalität im Umgang mit wichtigen Planungsvorhaben, an Mut zum kreativen Denken und an effizienten Diskussions- und Entscheidungsstrukturen gibt. Nach meiner Überzeugung braucht die Stadt eine deutlichere Positionierung innerhalb der Metropolregion Nürnberg, eine starke eigene Identität: Ich trete dafür ein, dass Ansbach eine lebendige Stadt wird, in der die Bürger gerne und mit Stolz leben, eine Stadt in der sie sich mit ihren eigenen Interessen und Ideen einbringen können.

Was heißt das konkret?

Ich möchte mich u.a. einsetzen für:

  • ·Entwicklung einer Zielvorgabe für Ansbach
  • ·Identitätsstiftende Maßnahmen: Ansbach als nachhaltiger Wirtschaftsstandort, Ansbach als Hochschulstadt, Ansbach als Kulturstadt
  • ·Wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Belebung der Innenstadt
  • ·Professionelle Entwicklung eines touristischen Konzepts
  • ·Planung eines effizienten Verkehrskonzepts
  • ·Steigerung der Lebensqualität
  • ·Stärkere Einbindung der Hochschule
  • ·Bessere Ausstattung von Kitas und Schulen
  • ·Mittelfristige Lösung für den Hubschrauberstandort Katterbach

Mir wird wichtig sein, umweltspezifische Themen und Erkenntnisse – wie ich sie beispielsweise mit der Reihe RESPECT aufgreife – in die Arbeit einfließen zu lassen. Letztlich stehen die grundlegenden Werte von  Achtung gegenüber unseren Mitmenschen, der Natur und unseres Lebensraumes als Maßstab für mein eigenes Tun und Handeln.“

Zur Person Dr. Christian Schoen ist in aufgewachsen in Kiel, wo er Abitur gemacht und 1990 sein Studium begonnen hat. Seine Interessen für die Kultur einerseits (er arbeitete beispielsweise von 1987 bis 1992 für das Schleswig-Holstein Musik Festival) und die Politik führten zu der außergewöhnlichen Fächerkombination von Kunstgeschichte, Psychologie und Politikwissenschaft.

Sein Studium setzte er dann in München fort und promovierte dort im Jahr 2000. Zeitgleich setzte er sich im Rahmen mehrer Vortragsreihen und internationalen Konferenzen mit den digitalen Medien und ihrer gesellschaftlichen und kulturellen Bedeutung auseinander.

Der Münchner Kulturreferent Nida-Rümelin berief ihn schließlich 2000 als Leiter der städtischen Kunsthalle „lothringer13“, wo er eigenverantwortlich über zwanzig Ausstellungen realisierte und zahlreiche Kataloge publizierte. Als Projektmanager für das Thema „Kunst im öffentlichen Raum“ wurde Dr. Schoen 2001 ans Kulturreferat berufen, um Strategien für die Verwendung von 3,6 Mio. Euro zu entwickeln. Im selben Jahr begann er für die OSRAM GmbH eine Unternehmenssammlung aufzubauen. Im Zuge des Firmenjubiläums 2006 projektierte und realisierte er die sog. „SEVEN SCREENS“, eine spektakuläre Kunstplattform im öffentlichen Raum in München mit einem Gesamtbudget von 2 Mio. Euro.

Die in München erworbenen Verwaltungs- und Managementerfahrungen waren für seine folgende Position von großem Nutzen: Im Auftrag des Isländischen Kultusministeriums leitet er über fünf Jahre das „Center for Icelandic Art“ in Reykjavik (2005-10). Der Auf- und Ausbau der international operierenden Institution, die programmatische Ausrichtung und die Budgetverantwortlichkeit lagen in seinem Aufgabenbereich. Er strukturierte dort das Künstlerförderprogramm, koordinierte Ausstellungen in den USA und Europa und war verantwortlich für die nationalen Beiträge auf der Biennale Venedig 2007 und 2009.

Dr. Schoen ist selbständiger Kunstwissenschaftler, Kurator und Berater. Er ist zudem Lehrbeauftragter an der Universität St. Gallen. Er engagiert sich in diversen Vereinen, etwa dem pilotraum01 und den Ansbacher Kammerspielen. Ausserdem ist er Jugendfussballtrainer beim ESV Ansbach-Eyb.

 

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