Ansbach Plus | 22. August 2017 AN + | 22.08.2017

CSU: Gefahr der finanziellen Schieflage der Gesellschaften der Stadtwerke rückt näher.

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Foto: CSU-Stadtratsfraktion

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Mit großer Sorge beobachtet die CSU-Fraktion die finanzielle Entwicklung bei den Gesellschaften der Stadtwerke. In der Bäder und Verkehrs GmbH wird das Defizit so groß, dass die Verluste über die Ansbacher Versorgungs- und Verkehrs-Holding (AVVH) nicht mehr ausgeglichen werden können. Ergebnis eines nicht am Bedarf orientierten ausgeweiteten ÖPNV, der durch die Stadtwerke nicht mehr quersubventioniert werden kann. So entsteht ein jährliches Defizit von mehr als einer Million Euro bei der AVVH, das in wenigen Jahren die Rücklagen aufzehrt. Die Sanierung des Freibades ist damit gefährdet, weshalb die CSU-Fraktion aufgrund der Beschlüsse des Aufsichtsrates der Ansbacher Bäder und Verkehrs GmbH (ABUV) eine grundsätzliche Übernahme der Sanierungskosten für das Freibad durch die Stadt in Höhe von 50% und eine 80% Bürgschaft für notwendige Darlehensaufnahmen durch die ABUV beantragt hat. Auch über eine langfristige Kapitaleinlage der Stadt zum Ausgleich der Millionenverluste in der AVVH, die vor allem dem ÖPNV geschuldet sind, muss gesprochen werden.

Thomas Deffner
Stv. Fraktionsvorsitzender

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